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23 neue Notebooks mit Core i5 und Core i7

Kleine Intel-Messe zeigt Geräte von Acer bis Wortmann. Auf seiner traditionellen Veranstaltung zum Jahresauftakt hat Intel zusammen mit PC-Herstellern in München zahlreiche Notebooks vorgeführt, die auf der neuen Plattform Calpella mit den mobilen Dual-Cores der Serien Core i5 und Core i7 basieren. Von Business-Einerlei bis zu Multimedia- und Gaming-Notebooks war alles vertreten.
/ Nico Ernst
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Mit der Integration von Grafik und Speichercontroller im Chipgehäuse verspricht Intels neue Plattform besonders kompakte Geräte, weil neben der CPU nur noch ein größerer Chip für einen funktionsfähigen Rechner nötig ist. Davon war bei den bisher gezeigten Geräten aber noch kaum etwas zu sehen – sie orientieren sich an bekannten Formfaktoren von 14 bis knapp 17 Zoll.

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Etwas dünner und leichter sind aber frühere Multimedia-Brocken ausgefallen, die für private Anwender als Desktopersatz gedacht sind. So ist beispielsweise Toshibas neues Modell F60 der Serie Qosmio mit 15,6-Zoll-Display und großen Lautsprechern unter drei Zentimeter dick und nur 2,7 Kilo schwer.

Auch Sonys neue F-Serie, abgeleitet von der bisherigen Reihe FW, kommt mit einem 16,4-Zoll-Display mit Full-HD-Auflösung nur auf 3,2 Kilo. Das ist immer noch viel Gewicht, aber für eine mobile Workstation für Fotos und Videos mit einem LED-beleuchteten Display mit vollem Adobe-Farbraum vergleichsweise wenig.

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Bei Sony zeigt sich auch deutlich, wie teuer sich Intel die schnellsten neuen Mobilprozessoren bezahlen lässt. In der kleinsten Variante kostet das Notebook mit dem Core i5-520M nur 999 Euro, mit einem Core i7-720QM schon 1.399 Euro. Der Aufpreis für einen Blu-ray-Brenner statt einem Kombilaufwerk beträgt dann nur noch 100 Euro.

Die kombinierten Laufwerke, die DVDs beschreiben und Blu-rays lesen können, sind Trend bei den Multimedia- und Gaming-Notebooks. Auffallend oft vertreten ist dort auch Nvidias neuer Geforce 330M mit 1 GByte Speicher, wenn die Hersteller nicht ganz auf die integrierte Intel-Grafik vertrauen – die ist nämlich für Spiele immer noch viel zu langsam . Dass die Umschaltung zwischen Onchipgrafik und diskreter GPU inzwischen reibungslos klappt, hatte Golem.de bereits auf der CES ausprobiert . Die ersten DirectX-11-Chips für Notebooks von AMD waren noch nicht auffindbar.

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Neben solchen Unterhaltungsboldiden, die immer noch kaum unter 1.000 Euro zu bekommen sind, gibt es mit Calpella auch weiterhin die robusten und lange unterstützten Businessnotebooks. So zeigte unter anderem Lenovo die neuen Thinkpads der Serien T400 und T500. Als mobile Workstation für CAD und andere anspruchsvolle Aufgaben dient das W510 mit Quadro-Grafikkarte und bis zu 16 GByte Speicher.

Alle genannten und in der Galerie gezeigten Notebooks wollen die Hersteller im Laufe des ersten Quartals 2010 auf den Markt bringen, einige sollen auch ab sofort lieferbar sein. Die Cebit dürfte damit eine gute Gelegenheit sein, die Geräte direkt zu vergleichen.


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