Abo
  • Services:

Unternehmensumbau: Realnetworks-Chef Glaser gibt auf

Streaming-Media-Unternehmen vor neuer Roadmap

Realnetworks steht offenbar vor einem grundlegenden Umbau. Firmenchef Rob Glaser hat bereits den Chefposten geräumt, ohne dass ein dauerhafter Nachfolger gefunden wäre. Die neue Strategie soll demnächst bekanntgegeben werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Unternehmensumbau: Realnetworks-Chef Glaser gibt auf

Der Chef von Realnetworks, Rob Glaser (48), ist zurückgetreten. Der frühere Microsoft-Manager wird von Robert Kimball ersetzt, der als Interims-Vorstandsvorsitzender fungiert, bis ein dauerhafter Nachfolger gefunden ist. Kimball war zuvor Chefjustiziar und Executive Vice President bei dem Streaming-Media-Unternehmen.

Stellenmarkt
  1. Kommunale Unfallversicherung Bayern, München
  2. MailStore Software GmbH, Viersen

In einer E-Mail an die Realnetworks-Beschäftigten erklärte Glaser, er wolle mehr Zeit Bürgerprojekten und Aktivitäten außerhalb des Unternehmens widmen. Glaser gehört zu den Sponsoren und Unterstützern von US-Präsident Barack Obama und finanzierte das liberale Air America Radio. "Da es keinen idealen Zeitpunkt gibt, um einen solchen Schritt zu machen, passt es jetzt ebenso gut wie zu jeder anderen Zeit", schrieb Glaser. Nach fast 16 Jahren im Unternehmen sei es an der Zeit, sich aus dem operativen Geschäft zurückzuziehen. Glaser bleibt aber Chef des Aufsichtsrats von Realnetworks.

Auf Facebook deutete Glaser an, es werde eine Reorganisation bei Realnetworks geben. Geplant sei eine "sehr genaue Überprüfung der Strategie" des Unternehmens. In den kommenden Tagen und Wochen werde eine "neue, aufregende Roadmap vorgestellt". Übergangschef Kimball ergänzte: "Wir planen, Real zu einem stärker fokussierten und rentableren Unternehmen zu machen."

Realnetworks bietet die Softwareprodukte Realaudio, Realvideo, Realplayer und Helix an. Die Firma betreibt zusammen mit MTV Networks Rhapsody einen Onlinemusikservice und ein Angebot für einfache Computerspiele. Die Firma führt zudem einen riskanten Rechtsstreit mit der Filmindustrie um ihr DVD-Ripper-Produkt RealDVD. Ein kalifornisches Gericht hatte zuletzt die vorläufige einstweilige Verfügung gegen den Verkauf der Software in eine ordentliche Anordnung umgewandelt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 119,90€
  2. und bis zu 25€ Steam-Gutschein gratis erhalten
  3. 23,99€

richtig so 14. Jan 2010

na was sollte das auch. wer hat schon noch Quicktime oder Realtime in Zeiten von Flash...

Sharra 14. Jan 2010

Da hätte man den Admins im Nachinein noch wohin treten sollen, denn so etwas gehört...

Der Adminblogger 14. Jan 2010

MESH 14. Jan 2010

dreckiger codec? vergleiche mal die videogrößen und qualitäten von rm mit anderen. der...

Crass Spektakel 14. Jan 2010

Vor 10-15 Jahren war das ein sehr effizienter und robuster Codec. Relativ. Unter den...


Folgen Sie uns
       


Blender 2.80 Tutorial für Einsteiger

Wir zeigen die ersten Schritte in Blender 2.80 Beta im Video.

Blender 2.80 Tutorial für Einsteiger Video aufrufen
Magnetfeld: Wenn der Nordpol wandern geht
Magnetfeld
Wenn der Nordpol wandern geht

Das Erdmagnetfeld macht nicht das, was Geoforscher erwartet hatten - Nachjustierungen am irdischen Magnetmodell sind erforderlich.
Ein Bericht von Dirk Eidemüller

  1. Ökostrom Wie Norddeutschland die Energiewende vormacht
  2. Computational Periscopy Forscher sehen mit einfacher Digitalkamera um die Ecke
  3. Optoakustik US-Forscher flüstern per Laser ins Ohr

Mac Mini mit eGPU im Test: Externe Grafik macht den Mini zum Pro
Mac Mini mit eGPU im Test
Externe Grafik macht den Mini zum Pro

Der Mac Mini mit Hexacore-CPU eignet sich zwar gut für Xcode. Wer eine GPU-Beschleunigung braucht, muss aber zum iMac (Pro) greifen - oder eine externe Grafikkarte anschließen. Per eGPU ausgerüstet wird der Mac Mini viel schneller und auch preislich kann sich das lohnen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Apple Mac Mini (Late 2018) im Test Tolles teures Teil - aber für wen?
  2. Apple Mac Mini wird grau und schnell
  3. Neue Produkte Apple will Mac Mini und Macbook Air neu auflegen

Elektromobilität: Der Umweltbonus ist gescheitert
Elektromobilität
Der Umweltbonus ist gescheitert

Trotz eines spürbaren Anstiegs zum Jahresbeginn kann man den Umweltbonus als gescheitert bezeichnen. Bislang wurden weniger als 100.000 Elektroautos gefördert. Wenn der Bonus Ende Juni ausläuft, sind noch immer einige Millionen Euro vorhanden. Die Fraktion der Grünen will stattdessen Anreize über die Kfz-Steuer schaffen.
Eine Analyse von Dirk Kunde

  1. Elektromobilität Nikola Motors kündigt E-Lkw ohne Brennstoffzelle an
  2. SPNV Ceské dráhy will akkubetriebene Elektrotriebzüge testen
  3. Volkswagen Electrify America nutzt Tesla-Powerpacks zur Deckung von Spitzen

    •  /