Backtrack 4 final verfügbar
Backtrack(öffnet im neuen Fenster) verwendet als Unterbau die Linux-Distribution Ubuntu mit dem Kernel 2.6.30.9. Mit dabei sind auch Treiber für WLAN-Karten(öffnet im neuen Fenster), etwa r8187, madwifi-ng oder rt73 k2wrlz. Zu den Schwachstellenscannern gehören beispielsweise OpenVAS als freie Alternative zu Nessus und zahlreiche Fuzzer oder SMB- und SNMP-Prüfwerkzeuge. Hinzu kommen Sniffer für drahtlose Netzwerke, Bluetooth, RFID oder Voice over IP.
Des Weiteren gibt es Analysewerkzeuge für diverse Webapplikationen, etwa Frontends für MySQL-Server. Zusätzliche Werkzeuge zur Einbruchsprüfung oder zum Reverse Engineering runden das Softwareangebot ab. Laut den Entwicklern handelt es sich um die umfangreichste Linux-Distribution ihrer Art.
Als einziger Benutzer ist der Administrator root eingerichtet. Nach Angaben der Entwickler benötigen die meisten Programme Administratorrechte, so dass ein einfacher Benutzer überflüssig ist. Standardmäßig startet Backtrack in die Konsole, die grafische Oberfläche wird mit startx aufgerufen und offenbart den KDE-Desktop in der Version 3.5.10.
Backtrack steht wahlweise als ISO-Image (1,57 GByte) oder vorkonfiguriertes VMware-Image (2 GByte) auf der neuen Webseite des Projekts(öffnet im neuen Fenster) zur Verfügung. Das ISO-Image kann über das Tool Unetbootin(öffnet im neuen Fenster) auf einen USB-Stick übertragen werden. Alternativ installiert sich Backtrack über die Live-DVD auch auf einem Rechner. Bisher wurde Backtrack von der Firma Remote-Exploit(öffnet im neuen Fenster) als Communityprojekt betreut.
- Anzeige Hier geht es zu Hacking & Security: Das umfassende Handbuch bei Amazon Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.