Abo
  • Services:

Microsoft erlaubt Vermietung von Windows und Office

Neue Rental-Rights-Lizenzen kosten extra

Bisher haben alle Microsoft-Lizenzverträge das Vermieten, Verleasen und Verleihen von Microsofts Softwareprodukten untersagt. Zum 1. Januar 2010 hat sich das geändert, nun bietet Microsoft weltweit sogenannte Rental-Rights-Lizenzen an.

Artikel veröffentlicht am ,

Bislang haben es Microsofts Lizenzen untersagt, Hardware zusammen mit Microsoft-Software in Form von Leasing anzubieten, wie es in Internetcafés, Hotels, Flughafenkiosken, Business Service Centern und Leasingunternehmen für Büroeinrichtungen der Fall ist. Solche Angebote, so Microsoft, standen bislang "im Widerspruch zu den Microsoft-Lizenzbedingungen".

Stellenmarkt
  1. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main
  2. Robert Bosch GmbH, Stuttgart

Mit den zum 1. Januar 2010 eingeführten Rental-Rights-Lizenzen ändert sich das, denn die neuen Lizenzen erlauben explizit das Leasen, Vermieten und Outsourcen von Microsoft-Software. Allerdings müssen sie zusätzlich zu den normalen Windows- und Office-Lizenzen erworben werden. Wer Microsofts Software also leasen oder vermieten will, muss zusätzliche Lizenzgebühren an Microsoft bezahlen.

Angeboten werden die Rental-Rights-Lizenzen daher als Add-on-Lizenzen, die dann bestehenden Windows- oder Office-Lizenzen zugewiesen werden.

Zum Start der neuen Lizenzen bietet Microsoft sie im Rahmen einer Rental-Rights-Promotion mit bis zu 30 Prozent Preisnachlass an. Das Angebot läuft bis zum 29. Juni 2010. Nach Informationen von ZDNet-Bloggerin Mary-Jo Foley kostet die Rental-Rights-Lizenz für Windows regulär 32 US-Dollar beziehungsweise 23 US-Dollar im Rahmen des Einführungsangebots. Für Office Professional werden 83 beziehungsweise derzeit 58 US-Dollar berechnet und für Office Standard 64 beziehungsweise 45 US-Dollar.

Das neue Lizenzprogramm bietet vor allem Microsoft flexiblere Möglichkeiten bei der Durchsetzung seiner Lizenzbedingungen. Da die Lizenzen bislang Vermietung oder Leasing untersagten, bestand für Microsoft eigentlich nur die Möglichkeit, eine entsprechende Nutzung zu untersagen oder zu dulden. Künftig kann Microsoft entsprechende Anbieter auch auf die neuen Lizenzen verweisen und ganz regulär zur Kasse bitten.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 12,49€
  2. 13,49€
  3. 34,99€ (erscheint am 15.02.)

MS wirklich nötig 12. Jan 2010

Der FF hat doch scohn einen grösseren marktanteil als der IE. Wenn man die gägnigen...

Martin7 12. Jan 2010

Wir leben in eine Marktwirtschaft und es steht jedem frei auch Software anzubieten...


Folgen Sie uns
       


Audi Holoride ausprobiert (CES 2019)

Dirk Kunde probiert für Golem.de den Holoride von Audi aus. Gemeinsam mit Marvel-Figuren wie Rocket aus Guardians of the Galaxy sitzt er dafür auf der Rückbank, während es um eine Rennstrecke geht.

Audi Holoride ausprobiert (CES 2019) Video aufrufen
Datenleak: Die Fehler, die 0rbit überführten
Datenleak
Die Fehler, die 0rbit überführten

Er ließ sich bei einem Hack erwischen, vermischte seine Pseudonyme und redete zu viel - Johannes S. hinterließ viele Spuren. Trotzdem brauchte die Polizei offenbar einen Hinweisgeber, um ihn als mutmaßlichen Täter im Politiker-Hack zu überführen.

  1. Datenleak Bundestagsabgeordnete sind Zwei-Faktor-Muffel
  2. Datenleak Telekom und Politiker wollen härtere Strafen für Hacker
  3. Datenleak BSI soll Frühwarnsystem für Hackerangriffe aufbauen

Geforce RTX 2060 im Test: Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber
Geforce RTX 2060 im Test
Gute Karte zum gutem Preis mit Speicher-Aber

Mit der Geforce RTX 2060 hat Nvidia die bisher günstigste Grafikkarte mit Turing-Architektur veröffentlicht. Für 370 Euro erhalten Spieler genug Leistung für 1080p oder 1440p und sogar für Raytracing, bei vollen Schatten- oder Textur-Details wird es aber in seltenen Fällen ruckelig.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Geforce RTX 2060 Founder's Edition kostet 370 Euro
  2. Turing-Architektur Nvidia stellt schnelle Geforce RTX für Notebooks vor
  3. Turing-Grafikkarte Nvidia plant Geforce RTX 2060

Schwer ausnutzbar: Die ungefixten Sicherheitslücken
Schwer ausnutzbar
Die ungefixten Sicherheitslücken

Sicherheitslücken wie Spectre, Rowhammer und Heist lassen sich kaum vollständig beheben, ohne gravierende Performance-Einbußen zu akzeptieren. Daher bleiben sie ungefixt. Trotzdem werden sie bisher kaum ausgenutzt.
Von Hanno Böck

  1. Sicherheitslücken Bauarbeitern die Maschinen weghacken
  2. Kilswitch und Apass US-Soldaten nutzten Apps mit fatalen Sicherheitslücken
  3. Sicherheitslücke Kundendaten von IPC-Computer kopiert

    •  /