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Interview: "Smartphones sind doch ganz simpel"

Handelsblatt: Warum dann nicht wieder mit Google zusammenarbeiten? Warum nicht Android auf einfacheren Geräten? Google will unbestreitbar auch die Massen erreichen.

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Chou: Google hat zunächst einmal das klare Ziel, das Google-Erlebnis für seine Nutzer immer besser und ansprechender zu gestalten. Das Googlephone ist ein hervorragendes Gerät, ohne Frage. Aber es wendet sich immer noch an eine eher technisch interessierte Gruppe. Unser Ziel wird jetzt sein, denen ein Smartphoneerlebnis zu geben, die überhaupt keine Lust haben, sich mit Technik zu beschäftigen, aber doch gerne das Erlebnis eines Smartphones haben möchten. Touchscreens, einfache Integration von sozialen Netzen, und so weiter.

Handelsblatt: Versprechen das nicht alle?

Chou: Was ist denn die Realität? Diese Gruppe von Nutzern hat heute normale Mobiltelefone, wir nennen sie Featurephones, die weniger können als Smartphones. Aber dafür sind sie noch schwieriger zu bedienen, mit unübersichtlichen Menüs. Das Nutzererlebnis mit diesen Geräten ist einfach grauenhaft. Es gibt Hersteller, die einfach nur einen Berührungsbildschirm einbauen und schon behaupten, das ist ein Smartphone. So geht das wirklich nicht.

Handelsblatt: Greifen Sie mit Brew dann endgültig den Markt der Massenhersteller wie Nokia oder Samsung an?

Chou: Nein, so was interessiert mich überhaupt nicht. Wir greifen niemanden an. Wir konzentrieren uns ganz einfach darauf, unsere Idee von einer intelligenten, einfach zu nutzenden Benutzeroberfläche zu so vielen Konsumenten wie möglich zu bringen. Wir glauben, dass wir dafür mit unserer Oberfläche HTC Sense, die es auch auf Windows und Android gibt, die nötige Expertise haben.

Handelsblatt: Die Zielgruppe, über die wir reden, das sind noch immer rund 80 Prozent des Marktes. Das ist gerade der Bereich, in dem Nokia stark ist.

Chou: Wenn wir Produkte designen, haben wir keine Wettbewerber im Sinn. Wir wollen jetzt den Menschen einfach zeigen: Hey, schaut mal: Smartphones, das ist doch ganz simpel, davor müsst ihr keine Angst haben.

Handelsblatt: Warum ist Brew dafür besser geeignet als Android?

Chou: Brew ist in der Lage, mit deutlich geringeren Hardwareanforderungen auszukommen als Android oder Windows Mobile zum Beispiel. Damit lassen sich dann ganz andere Preispunkte unterhalb der heutigen Smartphones besetzen.

Handelsblatt: Bedeutet das einen Preiskrieg? Was sind die Preispunkte, die man besetzen muss? Unter 200 Euro? Unter 100 Euro?

Chou: Die Preisfindung hängt von zu vielen Faktoren ab, als dass ich das jetzt beantworten könnte. Aber ich kann sagen, dass die Geräte ganz erheblich billiger als die heutigen Smartphones sein werden.

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Blablablublub 13. Jan 2010

*plonk* <°)))o><

Blork 13. Jan 2010

http://www.youtube.com/watch?v=R7RKimMqqkI :-)

Eddie Izzard 13. Jan 2010

...nicht zu vergessen: "insanely great" Jobs Autoverkäufergerede nervt mich auch. Aber...

mt23 13. Jan 2010

Du hast schon mitbekommen wie es dazu kam das hier auf Apple geschimpft wird? Jemand hat...


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