GoYellow startet anonymisierten Anrufdienst

Gesprächspartner erfährt die Telefondaten seines Gegenübers nicht

Wer bei der neuen Servicehotline von GoYellow seine Festnetz- oder Handynummer hinterlegt, wird anonym erreichbar. Die Nummer des Angerufenen bleibt bei der Vermittlung geheim, verspricht der Betreiber. Anrufer werden dabei über ein Callcenter an den gewünschten Gesprächspartner vermittelt, ohne dessen persönliche Kontaktinformationen zu erhalten.

Artikel veröffentlicht am ,
GoYellow startet anonymisierten Anrufdienst

Durch eine Änderung im Telekommunikationsgesetz sind Menschen auf Wunsch telefonisch erreichbar, ohne sich in ein öffentliches Verzeichnis eintragen zu müssen und ohne dass der Anrufende die Telefonnummer seines Gesprächspartners erfährt. Möglich machen das spezielle Servicehotlines. Erster Anbieter ist GoYellow Media mit seinem Produkt 118000.

Stellenmarkt
  1. DevOps Engineer (w/m/d)
    infraview GmbH, Mainz
  2. Functional Safty Engineer (m/w/d)
    Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Werdohl
Detailsuche

"Mit 118000 kann jeder selbst entscheiden, wer ihn sprechen kann und wer nicht. Lästige Werbeanrufe können von vornherein abgeblockt werden", sagt GoYellow-Chef Klaus Harisch. Auch die Callcenter-Beschäftigten bei GoYellow würden die persönlichen Daten nicht gezeigt bekommen, hieß es weiter. Neben Mobilfunk- und Festnetznummern können Nutzer zusätzlich ihre Kraftfahrzeugkennzeichen eintragen. So könnten sie beispielsweise von der Polizei informiert werden, bevor ihr Fahrzeug abgeschleppt wird.

Unternehmenssprecherin Anja Meyer sagte Golem.de: "Die Vermittlung erfolgt mit persönlicher Ansprache. Sagt der Angerufene 'Möchte ich nicht' oder 'Möchte ich nie wieder', fliegt der Anrufer sofort aus der Datenbank. Die Menschen sollen sagen können: Ich bin erreichbar über die 118000, und der Rest geht keinen etwas an."

Betaphase gratis

Die Kosten für den Dienst trage immer der Anrufer. In der Betaphase ist der 118000-Dienst noch gratis, später kosten die ersten beiden Minuten jeweils 1,59 Euro. Jede weitere Minute wird mit 29 Cent berechnet, sagte Meyer weiter.

Golem Karrierewelt
  1. CEH Certified Ethical Hacker v11: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    27.06.-01.07.2022, Virtuell
  2. Kubernetes – das Container Orchestration Framework: virtueller Vier-Tage-Workshop
    11.-14.07.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Sie hofft, dass bis Ende Februar 2010 der Bestand der Datenbank soweit angewachsen ist, dass auch 118000-Dienste für Internet-Communitys angeboten werden können. "Im Moment haben wir einfach noch zu wenig Daten. Wenn wir uns da sicher fühlen, starten wir mit solchen Geschichten", sagte sie.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Äxel 03. Jun 2010

Und die Erde ist ne Pizza...

antares 12. Jan 2010

auch wenn der staatsanwalt und seine beamten es wahrscheinlich genauso wenig wissen wie...

Bouncy 12. Jan 2010

hehe, die idee hatte ich auch gerade. schade, geht wohl wirklich nicht, im gegenteil:

ohdfldhfalshf 11. Jan 2010

http://www.kontaktkarte.de



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Playstation Plus im Test
Die Ära der Spielabos ist endgültig angebrochen!

Mit PS Plus gibt es nun Spieleabos für (fast) alle Plattformen. Eines ist beim insgesamt guten, aber konfusen Angebot von Sony aber noch offen.
Von Peter Steinlechner

Playstation Plus im Test: Die Ära der Spielabos ist endgültig angebrochen!
Artikel
  1. Social Engineering: Erstes Telefonat mit falschem Klitschko bereits Anfang Juni
    Social Engineering
    Erstes Telefonat mit falschem Klitschko bereits Anfang Juni

    Neben vielen weiteren Bürgermeistern führte auch der von Warschau eine fingierte Videokonferenz mit einem falschen Vitali Klitschko.

  2. Elektroautos: Tesla hat offenbar zu wenig Platz für Homeoffice-Rückkehrer
    Elektroautos
    Tesla hat offenbar zu wenig Platz für Homeoffice-Rückkehrer

    Tesla holt seine Angestellten mit Drohungen aus dem Homeoffice zurück - hat im Büro aber gar nicht genügend Platz für alle.

  3. Nasa: Capstone - kleine Raumsonde, große Mondmission
    Nasa
    Capstone - kleine Raumsonde, große Mondmission

    Die Nasa schickt ihre Mini-Raumsonde Capstone zum Mond. Dort soll sie nicht nur die Umlaufbahn der zukünftigen Lunar-Gateway-Raumstation testen.
    Ein Interview von Patrick Klapetz und Frank Wunderlich-Pfeiffer

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Top-TVs bis 57% Rabatt • MindStar (Palit RTX 3080 Ti 1.099€, G.Skill DDR5-5600 32GB 189€) • Lenovo 34" UWQHD 144 Hz günstig wie nie: 339,94€ • Corsair Wakü 236,89€ • Gaming-PC mit AMD Ryzen 7 RTX 3070 Ti 1.700€ • Alternate (Team Group SSD 1TB 119,90€, HTC VR-Brillen ab 365€)[Werbung]
    •  /