Test: Mit Jolicloud auf der Internetwolke

Linux-Netbook-Distribution mit nahtloser Anbindung an WWW-Dienste

Jolicloud verspricht eine nahezu nahtlose Anbindung ans Internet über eine eigene Cloud und zahlreiche Webapps. Dabei kommen meist auf Prism basierende Miniprogramme zum Einsatz, die Ressourcen schonen und per Mausklick installierbar sind. Die Webapps dienen als Schnittstelle zu Internetdiensten und sozialen Netzwerken.

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Test: Mit Jolicloud auf der Internetwolke

Die Netbook-Distribution Jolicloud basiert auf der aktuellen Version 9.10 Karmic Koala des Ubuntu-Abkömmlings für Laptopzwerge Ubuntu Netbook Remix (UNR). Die Entwickler um Netvibes-Gründer Tariq Krim wollten mehr Programme für die Anbindung ins Internet, vor allem sollte der Zugang zu Social Networks wie Facebook vereinfacht werden. Dazu setzten sie die auf Firefox basierende Technik Prism ein, die aus Webseiten Applikationen erstellt, die in einem reduzierten Browserfenster laufen.

 

Jolicloud, beziehungsweise sein Vorbild UNR, läuft auf den meisten gängigen Netbooks ohne größeres Zutun des Anwenders. Die Bildschirmauflösung wird automatisch erkannt und Treiber samt Firmware für eingebaute WLAN-Chipsätze sind ebenfalls mit dabei, so dass die drahtlose Verbindung auf Anhieb klappt. Bei der Erstinstallation belegt Jolicloud lediglich 2 GByte Festplattenspeicher. Die nachinstallierten Webapps schonen sowohl den Festplattenspeicher als auch den gegebenenfalls knappen Arbeitsspeicher.

Installation leicht gemacht

Jolicloud lässt sich auf zwei Arten installieren: zum einen über das unter Ubuntu bekannte Verfahren, die Linux-Distribution innerhalb einer virtuellen Umgebung unter Windows einzurichten. Den unter Ubuntu verwendeten Wubi-Installer Windows haben die Entwickler direkt mit der Jolicloud-ISO-Datei verbunden. Sie steht als 640 MByte große, ausführbare Windows-EXE-Datei zum Download auf den Projektseiten von Jolicloud bereit.

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