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Statistisches Bundesamt: Einbruch beim Onlinehandel

Bundesverband des Deutschen Versandhandels widerspricht den Aussagen

Das Statistische Bundesamt hat für 2009 einen Rückgang beim Internet- und Versandhandel um real 5,5 Prozent errechnet. Doch der Bundesverband des Deutschen Versandhandels geht weiter von einem Wachstum aus.

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Statistisches Bundesamt: Einbruch beim Onlinehandel

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts (Destatis) hat der Internet- und Versandhandel in Deutschland 2009 einen deutlichen Einbruch hinnehmen müssen. Von Januar bis November 2009 betrug der Umsatzrückgang in der schweren Weltwirtschaftskrise nominal 4,2 Prozent und real 5,5 Prozent. Der Versandhandel widerspricht dieser Darstellung jedoch.

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"Das deckt sich nicht mit unseren Zahlen", sagte Oliver Claas, Sprecher des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels, Golem.de. "Wir gehen 2009 von einem Wachstum des Versandhandels von 1,7 Prozent auf 29,1 Milliarden Euro aus, getrieben durch den starken Zuwachs im Internet." Die Menschen kauften immer mehr im Internet, dies habe auch die Quelle-Pleite nicht geändert, sagte der BVH-Sprecher. "Unsere Jahresprognose, basierend auf einer Verbraucherbefragung, hat sich einfach im Weihnachtsgeschäft immer weiter bestätigt."

Nach Berechnungen des BVH vom November 2009 hält der Trend zum Onlinekauf ungebrochen an. Die Zahl der deutschen Internetkäufer stieg 2009 um 1,1 Millionen auf 32,5 Millionen. Damit würden mehr Deutsche Waren und digitale Dienstleistungen wie Downloads und Onlinetickets im Internet einkaufen als je zuvor. Für den Onlinehandel mit Waren erwartete der BVH im November für das Jahr 2009 ein Umsatzplus von 15 Prozent auf 15,4 Milliarden Euro.

Zahlen bestätigt

Die letzte Umfrage machte der Branchenverband Ende Dezember 2009. Class: "Bis Anfang Februar werden wir uns mit dem Endergebnis zu 2009 zu Wort melden. Die globalen Zahlen zu Onlinewachstum und Branchenwachstum haben sich aber bislang bestätigt."

Destatis habe einen anderen Fokus und mache Unternehmensbefragungen nach dem Schwerpunktprinzip. Wer nicht 50 Prozent seines Umsatzes im Internet mache, zähle nicht zum Bereich Onlinehandel. Dieses Schwerpunktprinzip könne zu Verzerrungen führen. Der BVH erfasse mit Verbraucherbefragungen alle Umsätze, die bei einem Anbieter stattfinden, so Class.



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Wikifan 09. Jan 2010

Lies doch den Text :-)

WitzigDerVerband 08. Jan 2010

Aber Hallo, das ist natürlich nichts gegen die statistischen Pflichtmitteilungen, die...

im falschen Jahr 08. Jan 2010

2009 : - Viele gerade kleine Händler können mittlerweile im Online-Handel günstiger...

immerwieder 08. Jan 2010

Destatis wird von Steuergeldern bezahlt. Wieso also der Finanzminister nicht automatisch...


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