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London öffnet seine Datenschleusen

Onlinezugang zu Datenbeständen der öffentlichen Hand. Die britische Hauptstadt London macht Ende Januar in großem Umfang Daten aus staatlichen Datenbanken im Internet zugänglich. Bereits jetzt sind Teile der Bestände online verfügbar.
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Wer wissen will, wie sich Londons Bevölkerung zwischen 1801 und 2001 entwickelt hat, findet die Daten ab sofort unter data.london.gov.uk(öffnet im neuen Fenster). Die Daten lassen sich wahlweise im CSV- oder XML-Datenformat zwecks Weiterverarbeitung kostenlos herunterladen. Der Datenbestand ist Teil eines großen Projekts, mit dem Londons Bürgermeister Boris Johnson den Zugang zu den Datenbeständen der öffentlichen Hand verbessern will. Vorbild für die neue Offenheit sind ähnliche Projekte von US-Städten wie San Francisco (DataSF(öffnet im neuen Fenster)) oder Chicago (Chicago Data Store(öffnet im neuen Fenster)).

Johnsons erklärte die Motive für die Initiative: "Ich bin überzeugt davon, dass der Zugang zu Informationen nicht allein Institutionen und einer kleinen Elite vorbehalten sein sollte. Die Daten gehören den Menschen, ganz besonders die Daten in öffentlicher Hand. Um an die Daten zu kommen, sollte kein kompliziertes Verfahren nötig sein." Und weiter: "Für Softwareunternehmen bietet sich hier ein großes Potenzial, diese Daten zu ihrem eigenen Nutzen und dem des Verbrauchers einzusetzen."

Die offizielle Eröffnung des neuen Online London Datastore(öffnet im neuen Fenster) ist für Ende Januar vorgesehen. Dann sollten beispielsweise Daten über die Leistung von Schulen, über Brände, Verbrechensraten, Kohlendioxidausstoß oder Wartelisten von Krankenhäusern zugänglich sein.[von Robert A. Gehring]


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