Abo
  • Services:

768-Bit-RSA von Wissenschaftlern geknackt

Schlüssel durch Faktorisierung offengelegt

Einer Gruppe internationaler Wissenschaftler ist es gelungen, eine RSA-Veschlüsselung mit 768 Bit zu knacken. Dazu setzten sie mehrere hundert Rechner ein, die zum Teil jahrelang rechneten. RSA-Schlüssel mit 1.024 Bit gelten zwar noch als sicher, die Wissenschaftler raten aber, schon heute auf RSA mit 2.048 Bit zu setzen.

Artikel veröffentlicht am ,

In einem Dokument hat die internationale Forschergruppe Details zu dem Verfahren veröffentlicht. Insgesamt 80 Rechner benötigten ein halbes Jahr, um zunächst geeignete Polynome auszuwählen. Die daraus resultierenden Tabellen beanspruchten etwa 5 TByte Speicherplatz. Im zweiten Schritt wurden die gefundenen Zahlen kombiniert und aussortiert, was wiederum zwei Jahre auf hunderten Rechnern in Anspruch nahm. Umgerechnet betrug dabei die benötigte Prozessorleistung 1.500 Jahre auf einem Kern eines Opteron-Prozessors mit 2,2 GHz.

Stellenmarkt
  1. Viega Holding GmbH & Co. KG, Attendorn
  2. Bundeskriminalamt, Wiesbaden

Im vorletzten Schritt übertrugen die Wissenschaftler die aussortierten Zahlen in eine Matrix, was wenige Wochen auf einigen Rechnerkernen benötigte. Um aus der Matrix einen geeigneten Schlüssel zu generieren, war dann weniger als ein Tag notwendig.

Die letzte Entschlüsselung des RSA-Kryptosystems mit 512-Bit-Stärke wurde vor weniger als zehn Jahren gemeldet, so die Wissenschaftler, also sei es durchaus denkbar, dass die 1.024-Bit-Verschlüsselung auf Grund der immer weiter steigenden Rechnerleistung in den kommenden drei bis vier Jahren ebenfalls geknackt werde. Sie empfehlen, bereits heute auf die 2.048-Bit Verschlüsselung umzusteigen.

RSA-Verschlüsselungen kommen in verschiedenen Stärken unter anderem in X.509-Zertifikaten im Internet und in der Telefonie vor sowie in den Übertragungsprotokollen IPSec und TLS oder in den Verschlüsselungen PGP und S/MIME.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 2,99€
  3. 12,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt
  4. 50,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie

na toll 07. Apr 2010

bei 1.024 Bit ist beim meinen Embedded gerät schluss Jeder Schlüssel den ich mit mehr...

mmm123 13. Jan 2010

Hahaaaa... wird nur noch getoppt von dem guten, alten Schulhof-Geplänkel (wenn man der...

Hagen Schramm 11. Jan 2010

Der Weltklimagipfel war komplett für die Tonne. Im Namen der Wissenschaft ist...

co-2 11. Jan 2010

OK dann nehme ich mir vr für 2010 mein CO2 verbrauch zu verdoppeln (damit du das dann 3...

pongpingdelü 10. Jan 2010

http://de.wikipedia.org/wiki/Exponentielles_Wachstum


Folgen Sie uns
       


The Crew 2 - Fazit

The Crew 2 bietet zum Teil wahnwitzige Neuerungen, stolpert im Test aber trotzdem über alte Fehler.

The Crew 2 - Fazit Video aufrufen
Always Connected PCs im Test: Das kann Windows 10 on Snapdragon
Always Connected PCs im Test
Das kann Windows 10 on Snapdragon

Noch keine Konkurrenz für x86-Notebooks: Die Convertibles mit Snapdragon-Chip und Windows 10 on ARM sind flott, haben LTE integriert und eine extrem lange Akkulaufzeit. Der App- und der Treiber-Support ist im Alltag teils ein Manko, aber nur eins der bisherigen Geräte überzeugt uns.
Ein Test von Marc Sauter und Oliver Nickel

  1. Qualcomm "Wir entwickeln dediziertes Silizium für Laptops"
  2. Windows 10 on ARM Microsoft plant 64-Bit-Support ab Mai 2018
  3. Always Connected PCs Vielversprechender Windows-RT-Nachfolger mit Fragezeichen

Battlefield 5 Closed Alpha angespielt: Schneller sterben, länger tot
Battlefield 5 Closed Alpha angespielt
Schneller sterben, länger tot

Das neue Battlefield bekommt ein bisschen was von Fortnite und wird allgemein realistischer und dynamischer. Wir konnten in der Closed Alpha Eindrücke sammeln und erklären die Änderungen.
Von Michael Wieczorek

  1. Battlefield 5 Mehr Reaktionsmöglichkeiten statt schwächerer Munition
  2. Battlefield 5 Closed Alpha startet mit neuen Systemanforderungen
  3. Battlefield 5 Schatzkisten und Systemanforderungen

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

    •  /