Alienware M11x: 2-Kilo-Notebook für Spiele mit Doppelgrafik

Alienware führte das M11x auf seiner Veranstaltung zwar ausführlich vor und erlaubte auch eigene Experimente damit, ein vollständiges Datenblatt gibt es aber noch nicht. Verbaut sind aber ein 11,6-Zoll-Display mit 1.366 x 768 Pixeln sowie gleich zwei Grafikbausteine. Einer steckt im mobilen Core-i-Prozessor , zusätzlich gibt es noch einen Geforce 350M . Zwischen diesen beiden GPUs kann unter Windows 7 innerhalb von zwei bis drei Sekunden gewechselt werden, wie auch unser Video zeigt.

Diese " switchable graphics " unterstützt Intel für seine neue Notebookplattform "Calpella" recht aktiv, auf der auch das M11x basiert. Vor der Umschaltung müssen jedoch alle Anwendungen geschlossen werden, danach klappte sie mit dem Vorführgerät in beide Richtungen auch fünfmal nacheinander problemlos.
Der Vorteil: Mit dem leider fest verbauten Akku soll das Gerät mit der integrierten Grafik 6,5 Stunden laufen. Ist mehr Grafikleistung gefragt, soll es noch auf 2,5 Stunden mit dem Nvidia-Chip kommen. Dell versprach, dass diese GPU auch im Akkubetrieb nicht gedrosselt werden soll, wie es sonst bei vielen Notebooks der Fall ist.
Damit die 35-Watt-GPU von Nividia noch gekühlt werden kann, hat sich Dell beim Prozessor für ein Ultra-Low-Voltage-Modell (ULV) entschieden. Das Unternehmen verriet aber noch nicht, für welchen. Nur, dass er 18 Watt TDP aufweisen soll, steht fest. Damit kommen Core i5-520UM (1,06 bis 1,86 GHz), Core i7-620UM (1,06 bis 2,13 GHz) oder Core i7-640UM (1,2 bis 2,26 GHz) infrage. Ob Dell auch mehrere Konfigurationen anbietet, steht ebenfalls noch nicht fest.

Das Gewicht liegt bei 1,95 Kilogramm. Neben dem fest verbauten Akku erreicht Dell das durch Verzicht auf ein optisches Laufwerk. Der Rest der Ausstattung ist jedoch mit Gigabit-Ethernet, WLAN nach 802.11n, VGA, HDMI, Displayport und drei USB-2.0-Ports ordentlich. Einen Cardreader für SD und Memorystick gibt es auch, nicht aber einen Steckplatz für Expresscards. USB 3.0 oder eSATA – was beides fehlt – lässt sich so nicht nachrüsten.
Als Erscheinungstermin gibt Dell bisher nur den Frühling 2010 an, auch der Preis steht noch nicht ganz fest. Er soll in den USA aber auf jeden Fall unter 1.000 US-Dollar liegen, ob sich dadurch ein Preis von deutlich unter 1.000 Euro ergibt, ist noch nicht abzusehen.