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Plastic Logic stellt E-Book-Reader Que vor

Liquavista zeigt farbiges elektronisches Papier

Das britische Unternehmen hat auf der CES seinen E-Book-Reader Que präsentiert. Dessen Bildschirm ist so groß wie ein Blatt Papier. Allerdings übertrifft das in Dresden gefertigte Gerät die Konkurrenten nicht nur in der Größe, sondern auch im Preis.

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Plastic Logic stellt E-Book-Reader Que vor

Wie bereits mehrfach angekündigt, hat Plastic Logic auf der CES in Las Vegas seinen Que Pro Reader vorgestellt. Es ist das erste Gerät dieser Art, das das britische Unternehmen auf den Markt bringt. Zielgruppe des E-Book-Readers sind Geschäftsleute, für die das Gerät eine "papierlose Aktentasche" darstellen soll.

Display größer als beim Kindle DX

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Das Gerät zeichnet sich in erster Linie durch seine Größe aus: Es ist so groß wie eine A4-Seite (21,58 x 27,94 cm), der Bildschirm hat eine Diagonale von rund 27 cm (knapp 10,5 Zoll) - und ist damit größer als der von Amazons Kindle DX. Es ist weniger als 8 mm dick und wiegt rund 480 Gramm. Das Schwarz-Weiß-Display stellt acht Graustufen dar und hat eine Auflösung von 944 x 1264 Pixel. Die Technik stammt zum Teil von Plastic Logic selbst, zum Teil von E-Ink.

Das große Display ist nach Ansicht des Herstellers in erster Linie dazu gedacht, dass die Nutzer darauf Zeitschriften und Zeitungen sowie Geschäftsdokumente lesen. Diese können in den Formaten PDF, ePub, eReader, TXT, RTF und HTML sowie in den verschiedenen Office-Formaten wie Word, Excel und Powerpoint vorliegen. Daneben zeigt das Gerät Bilder in den Formaten JPG, PNG und BMP an. Angeboten werden zwei Modelle: eines mit 4 GByte Speicherplatz und eines mit 8 GByte.

E-Mails lesen, aber nicht surfen

Außerdem kann der Nutzer mit dem Gerät unterwegs seine E-Mails lesen oder in seinen Outlook-Kalender schauen. Dafür ist das Gerät mit drahtlosen Schnittstellen ausgestattet: Beide Modelle haben eine WLAN-Schnittstelle. Das kleinere verfügt noch über eine Bluetooth-, das größere zusätzlich über eine 3G-Mobilfunk-Schnittstelle. Netzpartner ist AT&T. Die Wahl sei auf diesen Anbieter gefallen, weil er nicht nur ein Mobilfunknetz, sondern auch eine große Zahl von WLAN-Hotspots betreibt, erklärte Plastic Logic im Sommer 2009.

Die Kosten für die Mobilverbindung sind im Preis inbegriffen. Allerdings können die Nutzer darüber nur Bücher aus dem Onlineshop von Barnes & Noble laden, nicht aber Daten versenden. Auch Surfen geht nicht - das Gerät verfügt über keinen Browser.

Keine Knöpfe

Knöpfe hat der Que keine. Bedient wird er ausschließlich über den Touchscreen. Über eine virtuelle Tastatur hat der Nutzer die Möglichkeit, Texte mit Anmerkungen zu versehen oder Unterstreichungen vorzunehmen.

Über die Akkulaufzeit machte Plastic Logic nur sehr ungenaue Angaben. Er halte mit einer Ladung "Tage statt nur Stunden". Andere Hersteller geben meistens an, wie oft der Nutzer umblättern, also den Bildschirminhalt erneuern kann. Allerdings verkürzen die Drahtlosschnittstellen normalerweise die Laufzeit deutlich.

 

Der Que, der in der Plastic-Logic-Fabrik in Dresden gefertigt wird, soll ab Mitte April 2010 in den USA ausgeliefert werden. Vorbestellungen nimmt das Unternehmen, das vor rund zehn Jahren aus der Universität in Cambridge ausgegründet wurde, ab sofort entgegen. Der E-Reader mit 4 GByte Speicher wird 650, das Modell mit 8 GByte Speicher 800 US-Dollar kosten. Zum Vergleich: Amazon bietet den Kindle DX für knapp 500 US-Dollar an. Ob das Gerät auch hierzulande verfügbar sein wird, teilte Plastic Logic nicht mit.

Farbiges elektronisches Papier von Liquavista

Während Plastic Logic den Que bewusst mit einem Schwarz-Weiß-Bildschirm ausgestattet hat, demonstriert die Philips-Ausgründung Liquavista in Las Vegas ein farbiges elektronisches Papier, das auf einer Technik namens Elektrowetting beruht. Diese nutzt die Tatsache, dass elektrischer Strom die Oberflächenspannung von Flüssigkeiten verändert.

An der Entwicklung waren auch die Universität Cambridge und Plastic Logic beteiligt.

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out of time 25. Mai 2010

Schau mal von wann diese Postings hier sind.. Und wie wir seit heute wissen, gibts die...

Blair 09. Jan 2010

Hast du das verlinkte PDF gelesen? Vieleicht stehts da drin. Ich finds ziemlich unklug...

sosohoho 08. Jan 2010

... was Du schriebest hier. Das Gerät kann alle möglichen eBücher wiedergeben, sofern...

Hartmut Schäfer 08. Jan 2010

@Golem: Also ich komme bei den angegebenen Kantenlängen auf eine Diagonale von 35.3 cm...

noreply 08. Jan 2010

Amazon Kindle kenn ich nicht näher, aber Sony setzt doch nun vollständig auf ePUB, was...


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