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Galileo - europäische Satellitennavigation soll 2014 starten

Drei von sechs wesentlichen Aufträgen vergeben

Die Europäische Kommission hat die ersten wichtigen Aufträge in Sachen Galileo vergeben. Damit soll das europäische Satellitennavigationssystem Anfang 2014 in Betrieb gehen. Die ersten 14 Satelliten wurden in Deutschland bestellt.

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Drei von sechs wesentlichen Aufträgen im Zusammenhang mit dem europäischen Satellitennavigationssystem Galileo hat die EU-Kommission vergeben: ThalesAleniaSpace (Italien) erhielt den Zuschlag in Sachen Systemunterstützung, bei der deutschen OHB System AG wurden die ersten 14 Satelliten bestellt, und mit den Startdienstleistungen wurde Arianespace (Frankreich) beauftragt.

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"Mit diesen und den anstehenden Aufträgen für die restlichen Arbeitspakete schließen wir eine entscheidende Phase des Galileo-Programms ab. Jetzt können wir uns auf die eigentliche Einführung konzentrieren und den Bürgerinnen und Bürgern in Europa zeigen, dass die Entwicklung des europäischen Satellitennavigationssystem gut vorankommt", kommentiert der für Verkehr zuständige EU-Kommissar Antonio Tajani.

Der Auftrag an ThalesAleniaSpace umfasst die erforderlichen industriellen Dienstleistungen, mit denen die Europäische Weltraumorganisation bei der Integration und Validierung des Galileo-Systems unterstützt wird. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf 85 Millionen Euro. Der bereits im Dezember 2009 geschlossene Rahmenvertrag mit OHB System AG und EADS-Astrium GmBH soll den Weg für die schrittweise Lieferung von bis zu 32 Satelliten ebnen. Die ersten 14 Satelliten im Wert von 566 Millionen Euro wurden heute bei OHB bestellt. Die Aufträge für die restlichen Satelliten werden später an OHB System AG oder EADS-Astrium GmBH vergeben, wobei jeweils das Unternehmen mit dem günstigsten Angebot den Zuschlag erhält. Die Kommission setzt nach eigenen Angaben dabei auf zwei Lieferanten, um die Risiken insbesondere im Hinblick auf die Lieferzeiten zu verringern und die Flexibilität zu erhöhen.

Mit dem Start von fünf Sojus-Trägerraketen, die jeweils zwei Satelliten ins All bringen, wurde Arianespace beauftragt. Der erste Start ist für Oktober 2012 vorgesehen. Das Auftragsvolumen beläuft sich auf 397 Millionen Euro.

Im nächsten Schritt will die Kommission nun einen genaueren Zeitplan für die Einführung der verschiedenen Galileo-Dienste festlegen: Der offene Dienst, der öffentliche regulierte Dienst ("Public Regulated Service") sowie der Such- und Rettungsdienst ("Search and Rescue Service") werden ab Anfang 2014 angeboten. Der sicherheitskritische Dienst ("Safety-of-Life Service") und der kommerzielle Dienst sollen ab 2014 getestet, aber erst dann bereitgestellt werden, wenn Galileo mit 30 Satelliten seine volle Funktionsfähigkeit erreicht.

Die restlichen drei Aufträge für die Bodeneinrichtungen, das Bodenkontrollsystem und den Betrieb sollen bis Mitte 2010 vergeben werden.



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Wilbert Z. 08. Jan 2010

Das wird beim europäischen System nicht anders.

Bouncy 08. Jan 2010

ach was, die deutschen würden das alleine hinbekommen, aber wenn frankreich, spanien...

Bouncy 08. Jan 2010

das wird auch in zukunft nicht anders sein. galileo ist für gps-störung anfällig gemacht...


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