Navteq true: Digitale 3D-Karten für Navigationssysteme

Datensammelfahrzeuge werden mit spezieller Technik ausgestattet

Navigationssysteme bekommen in Zukunft dreidimensionale Landkarten. Kartenhersteller Navteq rüstet Fahrzeuge mit Technik wie Lidar aus, damit sie die entsprechenden Daten sammeln können.

Artikel veröffentlicht am ,
Navteq true: Digitale 3D-Karten für Navigationssysteme

Navteq will für seine Navigationsgeräte künftig auch dreidimensionale digitale Karten anbieten. Dazu stattet der zu Nokia gehörende Kartenanbieter im Rahmen des Navteq-True-Projektes seine Datensammelfahrzeuge mit neuer Technik aus.

Lidar tastet die Landschaft ab

Stellenmarkt
  1. Projektmanager "technische Administration Schulnetzwerk" (m/w/d)
    Gemeinnützige Hertie-Stiftung, Frankfurt
  2. Service Engineer (Incident- & Problemmanager) - Coordinator (m/w/d)
    Vodafone GmbH, Eschborn, Düsseldorf, Stuttgart, Unterföhring
Detailsuche

Das wichtigste Element ist ein Lidarsystem (von: Light Detection and Ranging). Es ist dem Radar vergleichbar, nur dass es zur Entfernungsmessung keine Funkwellen, sondern Lichtimpulse einsetzt. Das System sendet einen solchen Lichtimpuls aus und misst, wie lange es dauert, bis das Licht, das von einem Gegenstand reflektiert wird, wieder bei dem System ankommt. Das Lidar besteht aus 64 rotierenden Lasern, die über 1,5 Millionen Datenpunkte pro Sekunde erfassen. Dabei sollen sie wichtige Merkmale wie die Durchfahrtshöhe von Brücken oder die Straßenbreite zentimetergenau vermessen.

Während die Laser die Umgebung abtasten, fotografieren Kameras die Straßen, um die Bilder der Straßenzüge in die Karten zu integrieren. GPS und inertiale Messeinheiten (Inertial Measurement Units, IMU) halten ständig die Position des Fahrzeugs fest und versehen die gesammelten Daten mit Geoinformationen.

Digitale 3D-Stadtmodelle

In den USA sollen die Fahrzeuge demnächst mit der Datensammlung beginnen, Europa soll kurz darauf folgen. Im asiatisch-pazifischen Wirtschaftsraum werden sie ab Ende 2010 unterwegs sein. Ein mit der 3D-Datensammeltechnik ausgestattetes Auto stellt Navteq auf der CES in Las Vegas vor.

Golem Akademie
  1. Terraform mit AWS: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    14.–15. Dezember 2021, Virtuell
  2. Linux-Shellprogrammierung: virtueller Vier-Tage-Workshop
    8.–11. März 2021, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Anfang Dezember 2009 haben Microsoft und Navteq vereinbart, dass Navteq 3D-Kartendaten für Microsofts Angebot Bing Maps liefert. Auch Google sammelt seit einiger Zeit im Rahmen seines Angebotes Street View 3D-Daten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


supi 09. Jan 2010

Dann braucht die Welt wohl bald keine 3D-Modeler mehr. Schade.

dada 07. Jan 2010

Im Endeffekt ja. Navteq als (primär) Kartenlieferant für digitale Strassenkarten kann...

dada 07. Jan 2010

Da TomTom BV den Kartenlieferanten Tele Atlas aufgekauft hat, nutzen die wahrscheinlich...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Snapdragon 8 Gen1
Der erste ARMv9-Smartphone-Drache ist da

Neuer Name, neue Kerne: Der Snapdragon 8 Gen1 nutzt ARMv9-Technik, auch das 5G-Modem und die künstliche Intelligenz sind viel besser.

Snapdragon 8 Gen1: Der erste ARMv9-Smartphone-Drache ist da
Artikel
  1. 470 - 694 MHz: Streit um DVB-T2 und Veranstalterfrequenzen spitzt sich zu
    470 - 694 MHz
    Streit um DVB-T2 und Veranstalterfrequenzen spitzt sich zu

    Nach dem Vorstoß von Baden-Württemberg, einen Teil des Frequenzbereichs an das Militär zu vergeben, gibt es nun Kritiken daran aus anderen Bundesländern.

  2. Prozessoren: Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus
    Prozessoren
    Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus

    Tausende ältere CPUs und andere Hardware lagern bei Intel in einem Lagerhaus in Costa Rica. Damit lassen sich Probleme exakt nachstellen.

  3. Factorial Energy: Mercedes und Stellantis investieren in Feststoffbatterien
    Factorial Energy
    Mercedes und Stellantis investieren in Feststoffbatterien

    Durch Festkörperakkus sollen Elektroautos sicherer werden und schneller laden. Doch mit einer schnellen Serienproduktion ist nicht zu rechnen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Nur noch heute: Bis zu 75% auf Switch-Spiele • AOC 31,5" WQHD 165Hz 289,90€ • Gaming-Sale bei MediaMarkt • G.Skill 64GB Kit DDR4-3800 319€ • Bis zu 300€ Direktabzug: u. a. TVs, Laptops • WD MyBook HDD 18TB 329€ • Switch OLED 359,99€ • Xbox Series S 275,99€ [Werbung]
    •  /