Ruby on Rails 3 Beta voraussichtlich Ende Januar 2010
Die Rails-Entwickler haben vor allem die schnelleren Teile des Merb-Frameworks(öffnet im neuen Fenster) integriert, so Programmierer und Gründer des Projekts Hansson im Onlinenachrichtenportal Infoworld(öffnet im neuen Fenster). Demnach können RoR-Programmierer jetzt auch auf die Javascript-Bibliothek jQuery in der Version 1.3 zugreifen, etwa um dynamische Seitenupdates zu nutzen. Ferner wurde ein Routing-API übernommen, das spezielle Funktionen, etwa das Routing auf eine Subdomäne, mitbringt.
Ein aus dem Merb-Framework inspiriertes Plug-in-API ist ebenfalls in RoR 3 eingebaut worden, ebenso das rSpec-Testing-Framework. Die Verschmelzung zwischen RoR und Merb war Weihnachten 2008 beschlossen worden.
RoR 3 schützt ab sofort besser gegen Cross-Site-Scripting-Attacken. Zusätzlich wurden einige Active-Model-Funktionen von Active Record abstrahiert, etwa die Validierung, damit auch nicht-SQL-basierte Backends verwendet werden können. Somit steht das Framework beispielsweise auch Applikationen zur Verfügung, die lediglich einen Schlüsselwert statt einer Datenbank benötigen. Mit dem neuen Bundler soll es zudem einfacher sein, eine Entwicklungsumgebung nachzubilden, die eine große Anzahl Gems enthält.
Die aktuelle Version 2.3.5 war am 30. November 2009 erschienen. Neben zahlreichen Patches wurde die Kompatibilität mit der Vorgängerversion 1.9 erhöht, das Plug-in RailsXss hinzugefügt und um die Verwendung externer XML-Parser, etwa Nokogiri, erweitert. Ruby und Rubygems, der Paketmanager für die Installation von Ruby on Rails, liegen für Windows und Mac OS X sowie als Quellcode auf der Projektseite zum Download(öffnet im neuen Fenster) bereit.
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