Philips mit Fitness-Sensor samt Online-Trainingsprogramm
Die Sensoreinheit Activity Monitor von Directlife besteht aus einem Anhänger mit drei Beschleunigungssensoren, der entweder in der Hosentasche oder um den Hals getragen werden kann. Der akkubetriebene Activity Monitor misst die Bewegung des Nutzers und gleicht sie mit dem über den PC einprogrammierten Tagespensum ab, das der Träger absolvieren soll. Es hängt vom Alter, Geschlecht, Gewicht und anderen Faktoren ab.
LEDs auf dem Activity Monitor signalisieren, wie viel des täglichen Bewegungsprogramms schon absolviert wurde. Am Abend wird der Sensor an den PC über USB angeschlossen und wieder aufgeladen. Außerdem werden die Daten übertragen, die sich am Rechner auswerten lassen. Der Onlinecoach, der zum Fitnessprogramm gehört, kann auf der persönlichen Website Tipps geben, wie die Leistung verbessert und realistische Ziele erreicht werden können.
Der Activity Monitor ist wasserdicht bis drei Meter. In den FAQ weist Philips darauf hin, dass er nur Bewegungen, aber keine Muskelanspannung messen kann – für Gewichtheber, die dabei nur ihre Arme bewegen, sind das schlechte Nachrichten.
Philips will Directlife erst einmal nur in den USA und in den Niederlanden vermarkten. Dabei hat das Unternehmen sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen im Sinn. Die individuell erfassten Daten sollen der Unternehmensleitung aber verborgen bleiben und nur den Einzelpersonen zur Verfügung stehen.
Directlife(öffnet im neuen Fenster) kostet rund 100 US-Dollar. Im Preis sind der Activity Monitor und fünf Monate Mitgliedschaft enthalten. Die normale Mitgliedschaft kostet danach 12,50 US-Dollar im Monat und enthält den Kontakt zum Trainer.