Abo
  • Services:

Transformer: US-Militärs wollen ein Flugauto bauen

Fahrzeug mit Senkrechtstartvorrichtung

Das US-Militär sucht nach einem neuen Fortbewegungsmittel, in dem Soldaten sicherer sind als in Autos, die leicht aus einem Hinterhalt angegriffen werden können, und das unabhängig vom Gelände operieren kann. Die Lösung für diese beiden Anforderungen ist nach den Vorstellungen der Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa) ein Auto, das fliegen kann.

Artikel veröffentlicht am ,

Wie ein Mittelding aus dem Wunderauto Tschitti Tschitti Bäng Bäng und dem Transformers-Universum klingt die Beschreibung eines Programms, das die Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa) gerade vorantreibt: Die Forschungsagentur des US-Verteidigungsministeriums will nämlich ein flugfähiges Auto entwickeln.

Fahren und Fliegen

Stellenmarkt
  1. Deutsche Hypothekenbank AG, Hannover
  2. Garz & Fricke GmbH, Hamburg

In Rahmen des Programms, das bezeichnenderweise den Namen Transformer, abgekürzt TX, trägt, soll ein Fahrzeug entwickelt werden, das Soldaten Mobilität unabhängig von den Geländebedingungen sichert. Das Fahrzeug, in dem ein bis vier Personen Platz finden sollen, soll fahren und fliegen "und damit Soldaten die Möglichkeit geben, Wasser, schwierigem Gelände oder Hindernissen auf der Straße ebenso wie Sprengsätzen oder Hinterhalten zu entgehen".

Konzipiert ist das Fahrzeug für die Straße sowie für "leichte Geländebedingungen". Schweres Gelände soll es im Flug bewältigen. Der Start soll dabei aus dem Stand erfolgen, das Flugauto soll also ein Senkrechtstarter werden. Eine weitere Bedingung ist, dass das Fahrzeug sehr energieeffizient ist. Das hat bei der Darpa allerdings weniger Umweltschutzgründe: Das Fahrzeug soll eine Mission mit einer einzigen Tankfüllung absolvieren können. Tankfüllung ist dabei nicht unbedingt wörtlich zu verstehen: In der Ausschreibung ist explizit von hybridelektrischem Antrieb und leistungsfähigen Akkus als Schlüsseltechniken für das Programm die Rede.

Transport vom Gelände unabhängig machen

Das Flugauto soll die Beschränkungen der heutigen Transportsysteme, die entweder bodengebunden oder luftgestützt sind, aufheben. Soldaten seien so nicht mehr den Bedrohungen in einem Auto ausgesetzt. Gleichzeitig seien sie nicht von Hubschraubern abhängig, die langsam und oft nicht verfügbar seien. Außerdem mache ein Flugauto Transport vom Gelände unabhängig, das Bewegungen oft für den Feind vorsehbar mache.

Die Anforderungen, denen TX genügen muss, decken traditionelle Konflikte ebenso ab wie asymmetrische Bedrohungen, denen sich die US-Truppen im Irak und in Afghanistan ausgesetzt sehen.

Für die kommende Woche hat die Darpa zu einer eintägigen Konferenz eingeladen. Dort will sie Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft und der Regierung das TX-Programm vorstellen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. + Prämie (u. a. Far Cry 5, Elex, Assassins Creed Origins) für 62€
  2. 19,99€
  3. 5€

zilti 24. Dez 2011

Einfach die Rotoren einklappbar machen und gut ist.

FranUnFine 06. Jan 2010

Macht man dan mit Mr Fusion.^^

GEILO 06. Jan 2010

http://www.youtube.com/watch?v=I21Yh1zPJls&hd=1

Naseweiss 06. Jan 2010

...gibts doch schon lange und sind doch sogar schon heute bei den Marines im Einsatz...

Jurastudent 06. Jan 2010

Offenbar beziehen die ihre Ideen auch nur noch aus Science Fiction. Immerhin analog zur...


Folgen Sie uns
       


LG Display CSO light angesehen (Light Building 2018)

Auf der Light + Building 2018 zeigt LG Display Licht, das auch Ton produziert.

LG Display CSO light angesehen (Light Building 2018) Video aufrufen
P20 Pro im Kameratest: Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz
P20 Pro im Kameratest
Huaweis Dreifach-Kamera schlägt die Konkurrenz

Mit dem P20 Pro will Huawei sich an die Spitze der Smartphone-Kameras katapultieren. Im Vergleich mit der aktuellen Konkurrenz zeigt sich, dass das P20 Pro tatsächlich über eine sehr gute Kamera verfügt: Die KI-Funktionen können unerfahrenen Nutzern zudem das Fotografieren erleichtern.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Android Huawei präsentiert drei neue Smartphones ab 120 Euro
  2. Wie Samsung Huawei soll noch für dieses Jahr faltbares Smartphone planen
  3. Porsche Design Mate RS Huawei bringt 512-GByte-Smartphone für 2.100 Euro

Physik: Maserlicht aus Diamant
Physik
Maserlicht aus Diamant

Ein Stickstoff-Fehlstellen-basierter Maser liefert kontinuierliche und kohärente Mikrowellenstrahlung bei Raumtemperatur. Eine mögliche Anwendung ist die Kommunikation mit Satelliten.
Von Dirk Eidemüller

  1. Colorfab 3D-gedruckte Objekte erhalten neue Farbgestaltung
  2. Umwelt China baut 100-Meter-Turm für die Luftreinigung
  3. Crayfis Smartphones sollen kosmische Strahlung erfassen

NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test: Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit
NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test
Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit

Unter dem leuchtenden Schädel steckt der bisher schnellste NUC: Der buchgroße Hades Canyon kombiniert einen Intel-Quadcore mit AMDs Vega-GPU und strotzt förmlich vor Anschlüssen. Obendrein ist er recht leise und eignet sich für VR - selten hat uns ein System so gut gefallen.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. NUC7CJYS und NUC7PJYH Intel bringt Atom-betriebene Mini-PCs
  2. NUC8 Intels Mini-PC hat mächtig viel Leistung
  3. Hades Canyon Intel bringt NUC mit dedizierter GPU

    •  /