Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Blu-ray mit bis zu 33,4 GByte pro Datenschicht

Mehr Speicherkapazität dank neuer Analysemethode. Sony und Panasonic wollen die Speicherkapazität der Blu-ray weiter erhöhen. Bis zu 33,4 GByte sollen auf einer Speicherschicht künftig Platz finden.
/ Jens Ihlenfeld
70 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)

Eine neue Analysemethode für Blu-ray-Medien soll die erhöhte Speicherkapazität ermöglichen, meldet die japanische Zeitung Nikkei(öffnet im neuen Fenster). Damit soll die Herstellung von Medien mit einer Speicherkapazität von 33,4 GByte pro Datenschicht möglich sein. Bislang liegt die maximale Speicherkapazität pro Schicht bei 25 GByte.

Die Technik zum Lesen und Schreiben der Blu-ray-Medien soll sich dabei nicht ändern. Weiterhin soll eine blauviolette Laserdiode mit einer Wellenlänge von 405 Nanometern und eine Linse mit einer numerischen Apertur von 0,85 zum Einsatz kommen.

Neu ist lediglich die Verwendung von PRML (Partial Response Maximum Likelihood) zur Datenspeicherung, was die höhere Datendichte ermöglicht. Allerdings ließen sich entsprechende Medien mit bestehenden Mitteln bislang nicht testen, da der Jitter als Qualitätsmaßstab dabei nicht eingesetzt werden kann.

Sony und Panasonic haben mit i-MLSE (Maximum Likelihood Sequence Estimation) aber einen Evaluationsindex gefunden, der eine Qualitätsprüfung zulässt. Mit aktueller Hardware sollen sich die dafür notwendigen Berechnungen in Echtzeit durchführen lassen.

Dem Bericht zufolge will Sony den Einsatz von i-MLSE über die Blu-ray Disc Association propagieren.


Relevante Themen