Blu-ray mit bis zu 33,4 GByte pro Datenschicht
Eine neue Analysemethode für Blu-ray-Medien soll die erhöhte Speicherkapazität ermöglichen, meldet die japanische Zeitung Nikkei(öffnet im neuen Fenster). Damit soll die Herstellung von Medien mit einer Speicherkapazität von 33,4 GByte pro Datenschicht möglich sein. Bislang liegt die maximale Speicherkapazität pro Schicht bei 25 GByte.
Die Technik zum Lesen und Schreiben der Blu-ray-Medien soll sich dabei nicht ändern. Weiterhin soll eine blauviolette Laserdiode mit einer Wellenlänge von 405 Nanometern und eine Linse mit einer numerischen Apertur von 0,85 zum Einsatz kommen.
Neu ist lediglich die Verwendung von PRML (Partial Response Maximum Likelihood) zur Datenspeicherung, was die höhere Datendichte ermöglicht. Allerdings ließen sich entsprechende Medien mit bestehenden Mitteln bislang nicht testen, da der Jitter als Qualitätsmaßstab dabei nicht eingesetzt werden kann.
Sony und Panasonic haben mit i-MLSE (Maximum Likelihood Sequence Estimation) aber einen Evaluationsindex gefunden, der eine Qualitätsprüfung zulässt. Mit aktueller Hardware sollen sich die dafür notwendigen Berechnungen in Echtzeit durchführen lassen.
Dem Bericht zufolge will Sony den Einsatz von i-MLSE über die Blu-ray Disc Association propagieren.