Avatar: James Camerons qualmender Anti-Spiele-Protest
Mit seinem Spielfilm Avatar hat Regisseur James Cameron weltweit über eine Milliarde US-Dollar eingespielt – kein Wunder, dass ein derartiger Erfolg auch Kritiker auf den Plan ruft. Etwa amerikanische Nichtraucherinitiativen, die sich daran stören, dass die von Sigourney Weaver dargestellte Wissenschaftlerin Dr. Grace Augustine auf dem fernen Mond Pandora mit Zigarette zu sehen ist.
Nun hat sich Regisseur James Cameron gegenüber der New York Times(öffnet im neuen Fenster) zu dem Thema geäußert. Er verweist darauf, dass die qualmende Forscherin ja gerade kein Vorbild sein soll. Dass sie ihren menschlichen Körper schädige und sich nur um ihren ferngesteuerten Zweitkörper gut kümmere, sei ein "negativer Kommentar über die Menschen in unserer Welt, die zu viel in Avataren leben, nämlich in Online- und Videospielen."
Unbekannt ist, ob die eher mäßige Qualität des teils unter Aufsicht von Cameron entstandenen Computerspiels zu Avatar ebenfalls eine Form des Protests gegen das Verweilen in virtuellen Welten darstellt.
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