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EA: Spiele günstiger, mehr Downloadinhalte

Preise für Computerspiele sollen sinken, dafür mehr kostenpflichtige Downloads. Der Trend ist schon länger absehbar, jetzt äußert sich auch ein Manager von Electronic Arts dazu: Kostenpflichtige Downloadinhalte gewinnen langfristig an Bedeutung. Immerhin könnten die Einstiegspreise für Computerspiele sinken.
/ Peter Steinlechner
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Den ersten Schritt hat Electronic Arts im Grunde schon vollzogen: Spätestens seit Dragon Age: Origins ist klar, dass wohl kein wichtiges Computerspiel mehr ohne kostenpflichtige, per Download verfügbare Zusatzinhalte erscheinen wird. Jason DeLong von EA Canada bestätigt im Gespräch mit Game Informer(öffnet im neuen Fenster), sein Unternehmen werde in diese Richtung weitergehen. Dazu dürften langfristig auch Preissenkungen für die Einstiegssoftware – also etwa die im Laden erhältlichen verpackten Versionen – gehören.

"Die Entwicklung von Computerspielen wird teurer, die Zeiten sind hart, und es wird schwieriger für die Leute, die Spiele zu kaufen, die sie wollen", sagte DeLong. Daraus folgt für ihn die Frage, wie das bisherige Geschäftsmodell in der Branche auf die neuen Bedingungen angepasst werden kann.

Aus Branchensicht ist das sinnvoll – und auch für Spieler muss es kein Nachteil sein. Bei Dragon Age Origins etwa konnten sich Fans für ein paar Euro zusätzliche Missionen laden. Bislang stimmt bei derartigen Angeboten aber oft das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht: Die Erweiterung The Wardens Keep etwa bietet maximal zwei Stunden Beschäftigung, kostet aber rund sieben Euro.


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