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Lenovo Thinkpad Edge: Günstiger 13-Zöller nutzt AMDs Vision

CES2010
Auch Modelle mit 14- und 15-Zoll-Display geplant. Zur CES 2010 hat Lenovo eine neue Notebookserie vorgestellt. Die Thinkpad Edge genannten Geräte ragen mit einer Mischung aus traditioneller Thinkpad-Ausstattung und eher endkundenorientierten Eigenschaften aus den Geschäftskundennotebooks heraus. Mit günstigen Preisen will Lenovo neue Käufer locken.
/ Andreas Sebayang
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Lenovos neue Thinkpad-Edge-Serie(öffnet im neuen Fenster) geht ähnliche Wege wie Lenovos SL-Business-Notebooks. Geschäftskunden verzichten bei dem neuen Notebook auf ein mattes Display und bekommen ein Spiegeldisplay vorgesetzt. Dafür ist aber auch der Preis deutlich geringer als Thinkpad-Anwender es gewohnt sind.

Lenovo ist nicht der einzige Hersteller, der diesen Trend auch bei Geschäftskundennotebooks umsetzt. Bei HP ist beispielsweise die Probook-Serie mit Spiegeldisplays ausgestattet. Bei Dell ist das teilweise bei der Vostro-Serie der Fall. Auch das Design der Edge-Notebooks erinnert nur noch wenig an die teuren Thinkpads. So ist der Gehäuserand in Weiß statt Schwarz gehalten und die glatte Oberfläche des Displaydeckels gibt es in den Farben Rot und Schwarz. Ein matter schwarzer Deckel ist ebenfalls im Angebot.

Das 13,3-Display bietet eine Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln und wird von LEDs beleuchtet. Im Inneren steckt AMDs Vision-Pro-Plattform mit einem nicht näher benannten AMD-Neo-Dual-Core-Prozessor.

Als Eingabegeräte gibt es einen Trackstick, ein Touchpad und jeweils die dazugehörigen Mausersatztasten. Bei der Tastatur fällt auf, dass Lenovo auch hier vom üblichen Thinkpad-Schema abweicht. Die Pfeiltasten sind trotz des 13-Zoll-Formats nur noch halb so groß und der sonst übliche Block mit Bild-Auf- und -Abtasten ist weggefallen. Wer ein Thinkpad nutzt, muss sich also umgewöhnen. Immerhin ist die Tastatur der Edge-Serie auf versehentliches Verschütten von Flüssigkeiten vorbereitet.

Die Ausstattung entspricht in vielen Bereichen einem Geschäftskundennotebook. So ist WWAN mit GPS als Option vorgesehen. Auch Bluetooth und Wimax gibt es für das Gerät. Als WLAN-Karte wird nur WLAN nach 802.11b/g/n angeboten. Vermutlich kann das Notebook mit 5-GHz-Netzwerken nichts anfangen.

Das Edge-Notebook bietet Anschlüsse für drei USB-Geräte, HDMI, VGA und einen Kartenleser. Auch eine Webcam ist eingebaut, die auch mit schwachem Licht noch funktionieren soll.

Die Akkulaufzeit soll bis zu 7,8 Stunden betragen.

In den USA kann das Thinkpad Edge ab dem 5. Januar 2010, also kurz vor Beginn der CES 2010 in Las Vegas, bestellt werden. Die Preise fangen bei 580 US-Dollar an. Offizielle Informationen zur deutschen Verfügbarkeit und Preisen gibt es noch nicht.

Modelle mit 14- und 15-Zoll-Display werden erst im zweiten Quartal 2010 folgen. Lenovo erschließt sich mit den neuen Notebooks auch neue Vertriebsmöglichkeiten. Die Edge-Serie wird in den USA in Best-Buy-Filialen zu haben sein. Diese sind vergleichbar mit den Märkten der Metro-Gruppe (Media Markt, Saturn). In dieser Art von Geschäft waren Thinkpads bislang in der Regel nicht zu sehen.


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