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Neues Kathodenmaterial macht Autoakkus leistungsfähiger

Mehr Energiedichte und geringere Kosten durch neues Material. Kosten und Reichweite – das sind die beiden wichtigsten Probleme von Akkus für Elektroautos. Das britische Unternehmen Qinetiq hat eine Technik entwickelt, die Akkus günstiger und leistungsfähiger macht.
/ Werner Pluta
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Das britische Forschungs- und Rüstungsunternehmen Qinetiq hat eine neue Technik für Lithium-Ionen-Akkus entwickelt, die es ermöglicht, günstigere und leistungsfähigere Akkus herzustellen. Die Akkus sind in erster Linie für Hybridfahrzeuge, aber auch für Elektroautos gedacht.

Qinetiq hat für den Akku eine Kathode aus Lithiumeisensulfid entwickelt, die eine höhere Energiedichte ermöglicht als bei herkömmlichen Akkus, deren Kathoden meist aus Lithiumcobaltdioxid besteht. Die Energiedichte, also die Speicherkapazität pro Gewichtseinheit, der neuen Technik betrage etwa das Anderthalbfache eines herkömmlichen Lithium-Ionen-Akkus, sagte ein leitender Mitarbeiter dem US-Wissenschaftsmagazin Technology Review(öffnet im neuen Fenster). Dadurch bekommt das Fahrzeug eine größere Reichweite. Außerdem könne der neue Akku schneller geladen werden als herkömmliche Akkus. Das ist vor allem für die Rückgewinnung von Bremsenergie von Vorteil.

Schließlich hat die veränderte Chemie noch einen Preisvorteil: Das Lithiumeisensulfid ist günstiger als Lithiumcobaltdioxid. Deshalb sei es möglich, die Akkus deutlich günstiger herzustellen, so Qinetiq.


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