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Test: Core i5 661 - Intels Mittelklasse mit On-Chip-Grafik

Enge Verwandtschaft zu Lynnfield

Die Dales sind - im besten Sinne - ein halber Lynnfield. Statt vier Kernen gibt es zwar nur noch zwei, diese sind aber genauso leistungsfähig wie bei der Serie Core i7 800. Sie erreichen ihre hohe Rechengeschwindigkeit durch die Nehalem-Architektur, die wir bereits ausführlich vorgestellt haben.

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Ein wesentlicher Leistungsträger ist dabei der Turbo-Boost, welcher im Falle der Dales den Takt um bis zu zwei Stufen (Desktops) oder fünf Stufen (Notebooks) von je 133 MHz steigern kann. Das steuert die Power Control Unit (PCU), die nun auch für die Grafik zuständig ist. Hat diese also viel zu tun, werden die Kerne unter Umständen nicht nach oben geregelt. Wir konnten diesen Effekt im Test aber nicht provozieren.

Umgekehrt ist das als "Graphics Turbo" nur beim noch nicht verfügbaren Core i7-620M für Notebooks der Fall. Intel will diese Funktion aber nicht aktiv bewerben. Liegt jedoch nur Grafiklast an, so soll sich diese Einheit von 500 auf 733 MHz steigern - im Zweifel hat aber der Turbo für den Prozessor Vorrang, wie Intel auf Nachfragen erklärte.

Die vielen Turbostufen sind, insbesondere bei den Notebookprozessoren, ein Grund, die neuen CPUs nicht alleine nach ihrem Basistakt einzuordnen. Ein mobiler Core i5-520M mit nominal 2,4 GHz kommt dank Turbo auf 2,93 GHz, wenn nur ein Kern belastet ist.

32-Nanometer-Wafer mit Clarkdales
32-Nanometer-Wafer mit Clarkdales
Neben dem unveränderten Sockel LGA 1156 sind auch die Chipsätze eng verwandt mit dem P55 der Lynnfield-Plattform. Das bringt Nachteile wie die mit nur 2,5 GT/s halb so schnell wie üblichen PCI-Express-Lanes am Chipsatzbaustein, aber auch Vorteile wie die geringe Leistungsaufnahme von um 5 Watt. Aufwendige Chipsatzkühler sind somit nur Zierrat, bestenfalls massive Übertaktungsreserve. Intel belässt es bei seinen Boards bei einem winzigen Aluhütchen von 31 Millimetern Kantenlänge und 12 Millimetern Höhe.

Die Die-Größen haben sich aber naturgemäß verändert. Der CPU-Anteil mit 32-Nanometer-Technik ist nur 81 Quadratmillimeter groß und besteht aus 383 Millionen Transistoren. Das 45-Nanometer-Die mit Grafik und Speichercontroller ist 114 Quadratmillimeter groß und dennoch aus nur 177 Millionen Transistoren aufgebaut. Ein Lynnfield mit vier Kernen und ohne Grafik besteht bei 45-Nanometer-Technik aus 774 Millionen Transistoren und ist 296 Quadratmillimeter groß.

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ap (Golem.de) 05. Jan 2010

Der Artikel wurde korrigiert. Danke für den Hinweis.

tunnelblick 05. Jan 2010

ja und? dann kauft man halt eine grafikkarte nach? wo ist denn das problem? muss man eh...

Kaugummi 05. Jan 2010

Das Problem ist halt, dass die PCs auch gleichzeitig immer die Limits von Software...

Kaugummi 05. Jan 2010

Oder Grafikchip. Ach nein Grafikchips sind nur auf Motherboards und in CPUs eben nur...

_NoaH_ 04. Jan 2010

Eins muss man Intel lassen. Sie sind echte Perfektionisten und das leider nicht nur im...


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