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Test: Core i5 661 - Intels Mittelklasse mit On-Chip-Grafik

Einfacherer und flexiblerer Systemaufbau

Dass die Grafik nun im Gehäuse des Prozessors sitzt, spart nicht nur deren Unterbringung im Chipsatz ein - es vereinfacht auch das Design von Mainboards und senkt damit die Kosten. Wie sehr Intel diesen Aspekt bei der Entwicklung der Dales berücksichtigt hat, zeigt auch ein Hinweis des Chipherstellers am Rande der Vorstellung der neuen Chips: PC-Hersteller können nach ausgiebigen Tests auch 65-Watt-Kühler für die Desktopprozessoren verwenden, die eigentlich mit einer TDP von 73 Watt angegeben sind.

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Der Grund: Die Wärme verteilt sich durch die zwei Dies gleichmäßiger über den auch als Heat Spreader bekannten Blechdeckel der Prozessoren, so dass sie auch schneller an den Kühlkörper übergeben wird. Die Einhaltung des "thermal envelope" einer bereits getesteten Plattform ist für PC-Hersteller ein großer Vorteil, da sie aufwendige Neuentwicklungen und anschließende Tests erspart.

Was gut für Intel und seine Kunden sein soll, ist für andere Chipsatzhersteller vorerst noch ein Nachteil: Den FSB gibt es nicht mehr, auch den QPI der Core i7 900 nicht, sondern das schon bekannte Desktop Management Interface (DMI) und den neuen Port "Flexible Display Interface" (FDI). Für beides sind neue Lizenzen von Intel zu kaufen, falls der Chiphersteller sie überhaupt herausrücken will. AMD ist hier durch das vor kurzem erneuerte Patentaustauschabkommen im Vorteil, Nvidia klagt sich derzeit noch durch die Instanzen.

Blockdiagramm des H55-Chipsatzes
Blockdiagramm des H55-Chipsatzes
Der FDI ist ein wichtiges Element, um mit den Dales erweiterbare Rechner zu bauen. Die Monitoranschlüsse stellt nämlich nicht der Grafikkern der CPU alleine zur Verfügung, er braucht für die Ansteuerung der Displays Hilfe vom Chipsatzbaustein. Drei Ports (DVI, HDMI, VGA) verbaut beispielsweise Intel auf seinem H55-Board DH55TC (Codename: "Tom Cove"), zwei davon lassen sich in beliebiger Kombination gleichzeitig nutzen.

Bis zu zwei Displayports sind jedoch auch möglich, dazu wird der FDI nicht zum Chipsatz, sondern den weiterhin vorhandenen 16 PCIe-2.0-Lanes geroutet. In einem normalen PEG-Steckplatz für Grafikkarten kann dann eine einfache Karte mit der Ansteuerung der Displayports stecken. Ebenso ist dort auch eine Grafikkarte möglich, zwei x16-Boliden beherrschen die 5er Chipsätze aber ebenso wenig wie der P55 der Lynnfield-Prozessoren.

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ap (Golem.de) 05. Jan 2010

Der Artikel wurde korrigiert. Danke für den Hinweis.

tunnelblick 05. Jan 2010

ja und? dann kauft man halt eine grafikkarte nach? wo ist denn das problem? muss man eh...

Kaugummi 05. Jan 2010

Das Problem ist halt, dass die PCs auch gleichzeitig immer die Limits von Software...

Kaugummi 05. Jan 2010

Oder Grafikchip. Ach nein Grafikchips sind nur auf Motherboards und in CPUs eben nur...

_NoaH_ 04. Jan 2010

Eins muss man Intel lassen. Sie sind echte Perfektionisten und das leider nicht nur im...


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