Test: Core i5 661 - Intels Mittelklasse mit On-Chip-Grafik

Welcher Core i kann was?

Schon bei den Chipsätzen zeigt sich, wie unübersichtlich Intels Produktpalette rund um die Nehalem-Architektur inzwischen geworden ist. Die Namensgebung der Prozessoren ist, wie Intel schon bei der Umstrukturierung seiner Marken mit dem Sternesystem betonte, nur noch ein grober Hinweis auf die Leistungsklasse. So ist aktuell ein "Core i7" entweder mit zwei oder vier Kernen zu haben, oder aber auch mit zwei oder drei Speicherkanälen.

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Auch bei der Serie Core i5 ist diese Marke allein kein verlässliches Merkmal der Ausstattung: Hatte Intel beim ersten Core i5 mit Lynnfield-Kern (Core i5-750) diesem das Hyperthreading abgeschaltet, aber den Turbo-Boost beibehalten, so erscheinen nun die Core i5 mit Clarkdale-Kern wieder mit Turbo und Hyperthreading, aber eben nur mit zwei statt bisher vier Kernen.

Etwas durchsichtiger wird dieses Verwirrspiel erst, wenn man sich auch an den Modellnummern der Prozessoren orientiert. Die Serie Core i7 900 hat durchgehend vier Kerne mit allen Funktionen der Nehalem-Architektur, die Serie Core i7 800 aber nur zwei statt drei Speicherkanäle. Ein Core i5 700 besteht aus vier Kernen, kann aber auf Hyperthreading nicht zurückgreifen. Ein Core i5/7 der Serien 600, 500, 400 und ein Core i3 300 ist ein Clarkdale mit zwei Kernen und Grafik im Chipgehäuse.

Bei diesen drei Serien gibt es weitere Unterscheidungen, die bisher stringent sind: Die mobile Serie Core i7 600 besitzt 4 MByte L3-Cache, alle kleineren Modelle der neuen Serien 3 MByte. Beim Core i3 ist zudem der Turbo-Boost nicht vorhanden.

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Die bisher genannten Unterschiede treffen so auf die Desktop- und Notebookversionen zu, wobei es noch eine Ausnahme von den Regeln gibt. Die Desktop-CPUs mit Clarkdale-Kern verfügen allesamt über 4 MByte L3-Cache, 1 MByte weniger haben nur die kleineren Serien der neuen mobilen Prozessoren.

Auch die letzte Ziffer der Modellnummer ist nun von Bedeutung, sie weist auf den Takt des Grafikkerns hin. Steht hier eine Eins, so handelt es sich um ein schnelleres Modell. So läuft beispielsweise in der Serie Core i5 600 für Desktops der Grafikkern mit 733 MHz, nur beim Core i5 900 sind es 900 MHz. Dafür hat diese CPU aber eine TDP von 87 Watt gegenüber 73 Watt der restlichen Modellreihe.

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ap (Golem.de) 05. Jan 2010

Der Artikel wurde korrigiert. Danke für den Hinweis.

gelöscht 05. Jan 2010

ja und? dann kauft man halt eine grafikkarte nach? wo ist denn das problem? muss man eh...

Kaugummi 05. Jan 2010

Das Problem ist halt, dass die PCs auch gleichzeitig immer die Limits von Software...

Kaugummi 05. Jan 2010

Oder Grafikchip. Ach nein Grafikchips sind nur auf Motherboards und in CPUs eben nur...



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