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GNUnet 0.8.1 - sicheres P2P-Networking beschleunigt

Kommandozeilentools verraten nun weniger über die GNUnet-Aktivität. Das sichere Peer-to-Peer-Framework GNUnet ist in der Version 0.8.1 erschienen. Die quelloffene Software ermöglicht laut den Entwicklern anonymes, zensur-resistentes Filesharing - das mit dem Versionsupdate beschleunigt wurde.
/ Christian Klaß
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GNUnet(öffnet im neuen Fenster) setzt nicht auf zentralisierte oder anderweitig vertraute Dienste. Der erste, in das sichere P2P-Framework integrierte Dienst ermöglicht anonymes zensurresistentes Filesharing. Die Anonymität soll gewährleistet werden, indem von einem Teilnehmer abstammende Nachrichten von nur weitergeleiteten Nachrichten ununterscheidbar gemacht werden. Alle GNUnet-Teilnehmer agieren als Router und nutzen untereinander verschlüsselte Verbindungen. Die Teilnehmer des GNUnet überwachen und regeln ihren Bandbreitenverbrauch untereinander. Das GNUnet-Netzwerk ist aber weiterhin klein, viele Inhalte finden sich noch nicht und die Downloadgeschwindigkeit ist noch gering.

Die in dieser Woche erschienene GNUnet-Version 0.8.1 soll deshalb die Routing-Leistung verbessern(öffnet im neuen Fenster) . Das soll sich vor allem bei nicht-anonymen Suchen und Downloads auswirken. Anonyme Downloads profitieren durch die Optimierung jedoch auch. Außerdem wurden einige Fehler beseitigt und kleinere neue Funktionen hinzugefügt. So sollen sich nun etwa die GNUnet-Kommandozeilentools auch so aufrufen lassen, dass ihre Aktivitäten von anderen lokalen Nutzern nicht mehr nachvollzogen werden können.

GNUnet 0.8.1 steht in Form eines Windows-Installers und von Quellcode-Paketen zum Selbstkompilieren zum Download(öffnet im neuen Fenster) zur Verfügung. Die nächste große Version wird 0.9.0 sein und soll 2010 erscheinen.


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