Mehr Chaos, mehr Leute, mehr Aufmerksamkeit beim 26C3

Volles Netzwerk

Einen Aufruf zur Nutzung von mehr Bandbreite gab es auf dem diesjährigen Kongress nicht, wie das NOC (Network Operation Center) mitteilte. Technisch wurde es für den CCC und die vielen Freiwilligen dieses Jahr etwas schwerer. Es gab gebrochene Glasfaserkabel, das WLAN setzte vor allem am ersten Tag aus und der offensichtlich beliebte Kongress-Stream brach immer wieder zusammen, so dass die, die nicht in den Kongress kamen, nicht immer alle Inhalte anschauen konnten. Manchmal half allerdings das Wechseln auf eine andere Stream-URL.

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Immerhin musste das Kongressnetzwerk dem Ansturm von 9.000 virtuellen und realen Besuchern standhalten. Dabei stellten die Veranstalter und das NOC fest, dass sich hier anscheinend Grenzen bei der Hacker-Zusammenrottung zeigen.

In der Spitze wurden im Kern-Netzwerk 10,9 GBit pro Sekunde erreicht. Das war nur möglich, weil zwei 10-GbE-Anschlüsse per Trunking zusammengeschaltet wurden. Insgesamt wurden 123 TByte aus dem Kongressnetzwerk heraus in die Welt geschickt. Dementsprechend heiß ging es in den Netzwerkbereichen her. Schon am Tag vor der Eröffnung sollen 40° Celsius erreicht worden sein, so dass ein Teil der Ausrüstung ins Hackcenter ausgelagert werden musste. Da halfen auch die 11.000 Club-Mate-Flaschen nur bedingt, die während des Kongresses ausgetrunken worden sind.

Auch das WLAN schaffte Rekorde, das erstmals in diesem Jahr auf 802.11n basierte. Der Großteil der anwesenden Hacker ging über das WLAN online und erzeugte so in der Spitze eine Last von einem GBit pro Sekunde. Sowohl auf 2,4 GHz als auch auf 5 GHz. Von den 7.500 gezählten MAC-Adressen verteilten sich immerhin 4.242 auf das WLAN, auch wenn die Zahl etwas verdächtig erscheint. Zu Spitzenzeiten befanden sich 2.600 Teilnehmer im LAN und WLAN.

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Als Konsequenz aus den WLAN-Problemen griffen viele Hacker zum UMTS-Stick oder zur UMTS-Karte. Selbst hier gab es, vor allem bei den Abschlussveranstaltungen wie den Security Nightmares teilweise Engpässe. Die Einwahl über das UMTS-Netz war nicht stabil. Ein Herunterschalten auf GPRS brachte hingegen eine schnellere und vor allem stabile Verbindung. Diese Erfahrungen dürften aber je nach Netzbetreiber unterschiedlich gewesen sein.

Ausverkaufter Kongress

Der Kongress war ausverkauft. Wer nicht am Samstag vor dem Start des Kongresses bis nach Mitternacht angestanden hatte, konnte am folgenden Vormittag nur noch einige wenige Dauertickets ergattern. Selbst Tagestickets waren schnell weg, so dass der Chaos Computer Club einige Interessenten abweisen musste.

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OxKing 04. Jan 2010

Leyen-Rhetorik Fnord-Jahresrückblick 2009 und Unbild the Pictures Sind IMHO schonmal sehr...

Basement Dad 02. Jan 2010

Sonst irgendwas konstruktives beizutragen, außer dem Vorposter seine Typos/Grammatik...

nicname 02. Jan 2010

messe berlinb könnte auch mehr. ABER ! das BCC ist einer der wenigen orte bei denen der...

Venty 31. Dez 2009

Vorallem auf identi.ca gings ab. Die Gruppe !26c3 hat wohl am meisten Eintraege von allen...



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