Onlive will PC-Topspiele ab Veröffentlichungstag streamen

Neue Details über Serververteilung und Übertragungstechnik

Ein hardwarehungriges neues Computerspiel ist fertig, aber der heimische Rechner schwächelt? Im Jahr 2010 könnte die Alternative erstmals Onlive heißen, denn fast alle Publisher wollen ihre Werke am Erscheinungstag über den Steamingdienst anbieten, so Unternehmenschef Steve Perlman. Er sprach auch über die Kompressionstechnologie.

Artikel veröffentlicht am ,

Irgendwann 2010 soll es soweit sein: Dann müssen Spieler weder in den Laden laufen, noch einen Client von DVD installieren oder aus dem Internet laden müssen - sondern einfach nur den Laptop oder Fernseher einschalten können, um ein brandneues Spiel ohne langen Vorlauf daddeln zu können. Möglich machen will das Onlive, dessen Chef Steve Perlman jetzt vor Studenten der Columbia University über seinen Spiele-Streamingdienst gesprochen hat. Sein Unternehmen, so sagte er, habe mittlerweile Verträge mit fast allen großen Publishern geschlossen.

Inhalt:
  1. Onlive will PC-Topspiele ab Veröffentlichungstag streamen
  2. Onlive will PC-Topspiele ab Veröffentlichungstag streamen

Unternehmen wie Electronic Arts, Ubisoft, Take 2 , Eidos, Codemasters und Atari wollen künftig ihre Produkte auch über Onlive vermarkten - und zwar, so Perlman ausdrücklich, am gleichen Tag, an dem auch die Spielepackungen im Laden stehen. Lediglich Activision Blizzard wollte keinen entsprechenden Vertrag unterschreiben.

Mit Onlive sollen Highend-Spiele - Grundlage sind immer die PC-Versionen - mit allen Grafikdetails selbst auf langsamen Netbooks in der Auflösung 1.280 x 720 Pixel laufen können. Nötig dazu sind angeblich nur eine schnelle Internetverbindung sowie an TV-Geräten eine Set-Top-Box, die für die Decodierung der Daten zuständig ist und den Anschluss von Controllern sowie USB-Maus oder -Tastatur erlaubt. Auf Windows-PC oder Mac reicht ein rund 1 MByte großes Browser-Plug-in.

Anders als bei Video- oder Audiodaten ist es bei Spielen, die in Echtzeit gesteuert werden, nicht möglich, die von den Serverfarmen gesendeten Daten zu puffern und so Ausfälle im Datenstrom auszugleichen. Laut Perlman müssen die Einzelbilder von Onlive so angeliefert werden, dass Verzögerungen auf Eingaben des Spielers nicht länger als 80 Millisekunden dauern - dann fühle es sich so an, als ob die Steuerung prompt und quasi in Echtzeit erfolgt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Onlive will PC-Topspiele ab Veröffentlichungstag streamen 
  1. 1
  2. 2
  3.  


offlive 22. Jan 2010

onlive hat folgende probleme: a) onlinepflicht (sehr gute anbindung) b) keine chance...

Sonic77 08. Jan 2010

Du kannst es drehen und wenden wie Du willst - die Verzögerung von OnLive kommt nochmal...

Sonic77 08. Jan 2010

Was ist mit meinem obigen Einwand? Der wird von dem Werbefilmchen nicht entkräftet.

Sonic77 04. Jan 2010

Nicht nur das, Shooter wie Quake tun so, als ob Du Deine Figur direkt und...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Paramount+ im Test
Paramounts peinliche Premiere

Ein kleiner Katalog an Filmen und Serien, gepaart mit vielen technischen Einschränkungen. So wird Paramount+ Disney+, Netflix und Prime Video nicht gefährlich.
Ein Test von Ingo Pakalski

Paramount+ im Test: Paramounts peinliche Premiere
Artikel
  1. Sicherheit: FBI ist zutiefst besorgt über Apples neue Verschlüsselung
    Sicherheit
    FBI ist "zutiefst besorgt" über Apples neue Verschlüsselung

    Das FBI könnte mit Apples Advanced Data Protection seinen wichtigsten Zugang zu iPhones verlieren. Doch dafür muss die Funktion von Nutzern aktiviert werden.

  2. Smartphones: Huawei schliesst große Patentverträge mit Oppo und Samsung
    Smartphones
    Huawei schliesst große Patentverträge mit Oppo und Samsung

    Huawei hat sich mit den großen Smartphoneherstellern Oppo und Samsung geeinigt, Patente zu tauschen und dafür zu zahlen.

  3. Intellectual Property: Wie aus der CPU ein System-on-Chip wird
    Intellectual Property
    Wie aus der CPU ein System-on-Chip wird

    Moderne Chips bestehen längst nicht mehr nur aus der CPU, sondern aus Hunderten Komponenten. Daher ist es nahezu unmöglich, einen Prozessor selbst zu entwickeln. Wir erklären wieso!
    Eine Analyse von Martin Böckmann

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Gaming-Monitore -37% • Asus RTX 4080 1.399€ • PS5 bestellbar • Gaming-Laptops & Desktop-PCs -29% • MindStar: Sapphire RX 6900 XT 799€ statt 1.192€, Apple iPad (2022) 256 GB 599€ statt 729€ • Samsung SSDs -28% • Logitech Mäuse, Tastaturen & Headsets -53% [Werbung]
    •  /