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Projekt Datenspuren will Datensammelwut aufdecken

Vernetzung von Adresshändlern und Nutzern transparent machen. Datensammelwut aufdecken, lautet die Idee hinter dem Projekt Datenspuren, das von Thorsten Bremer initiiert worden ist. Es soll das Netz von Sammlern, Verkäufern und Nutzern von Daten transparent machen und so aufzeigen, welche Wege personenbezogene Daten nehmen.
/ Jens Ihlenfeld
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Woher haben die meine Adresse? Dieser Frage geht Bremer seit geraumer Zeit nach und reagiert auf zugesandte Werbung mit Auskunftsersuchen. Mit dem Projekt Datenspuren(öffnet im neuen Fenster), das vom FifF (Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung) getragen wird, will er dies im großen Stil umsetzen.

Datenspuren soll bislang unkoordinierte Einzelaktionen zusammenbringen. Wenn genug Menschen mitmachen und die Informationen, die sie von Unternehmen auf ihre Auskunftsersuchen hin erhalten, zusammenlegen, soll sich ein Bild des Netzes aus Datensammlern, Verkäufern und Nutzern ergeben.

Dabei soll eine Datenbank entstehen, in der jeder nachschlagen kann, wie die Firmen mit dem Datenschutz umgehen, ob sie beispielsweise Anfragen korrekt und innerhalb angemessener Zeit beantworten, oder ob sie es vorziehen, Anfragen zu ignorieren oder Informationen vorzuenthalten.

Da das Projekt mit enormem Arbeitsaufwand verbunden ist, soll es auf eine möglichst breite Basis gestellt werden und mit anderen Organisationen kooperieren. Moderatoren sollen die Informationen prüfen, aufbereiten und einpflegen, um die Gefahr zu minimieren, dass das Projekt von Seiten der Werbewirtschaft angegriffen oder aus dem Netz geklagt werden kann.

Informationen zum Mitmachen finden sich unter datenspuren.net(öffnet im neuen Fenster).


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