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Libcpu - Bibliothek emuliert verschiedene CPUs

26C3
Recompiler nutzt LLVM als Backend. Eine Bibliothek, um unterschiedliche Prozessorarchitekturen zu emulieren, hat Michael Steil mit libcpu auf dem 26C3 vorgestellt. Zum Testen gibt es einen libcpu-Client auf C64-Basic.
/ Jens Ihlenfeld
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Steil ist ein bekanntes Gesicht auf dem Kongressen des Chaos Computer Club (CCC), in den letzten Jahren wartete er mit neuen Erkenntnisse zum Hacken von Xbox 360 und Playstation 3 auf. Sein neues Projekt libcpu(öffnet im neuen Fenster) ist allgemeiner angelegt: Eine Open-Source-Bibliothek, die verschiedene Prozessorarchitekturen emuliert, und so als CPU-Kern für verschiedene Emulator-Projekte genutzt werden kann.

Die Bibliothek ist als Recompiler implementiert. Sie nutzt libcpu-eigene Frontends(öffnet im neuen Fenster) für verschiedene CPU-Typen und LLVM als Backend. Derzeit stehen Frontends für MOS 6502 sowie Motorola 68K und 88K zur Verfügung, Frontends für MIPS und ARM sind noch in einem sehr frühen Stadium.

Die libcpu bietet sowohl eine User-Mode- als auch System-Mode-Emulation und kann zur dynamischen und statischen Rekompilation genutzt werden. Zum Testen steht unter anderem ein libcpu-Client zur Verfügung, der das Commodore BASIC V2 des C64 ausführt.

Details rund um libcpu sind im Projekt-Wiki unter libcpu.org/wiki(öffnet im neuen Fenster) zusammengefasst.


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