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WebOS 1.3.5 hebt Limit der installierbaren Programme auf

Deutlich verbesserter App Catalog

Für US-Kunden hat Palm WebOS 1.3.5 für das Palm Pre und das Pixi veröffentlicht. Das Update bringt einen umfangreich überarbeiteten App Catalog und hebt die bisherige Beschränkung bezüglich installierbarer Programme auf. Nun begrenzt nur noch der Gerätespeicher die maximal installierbaren Programme.

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Bislang verwendet WebOS einen speziellen Speicherbereich für installierte Programme, der dann auch für den Aufruf von Programmen genutzt wird. Dieser Speicherbereich ist rund 253 MByte groß. Wenn viele Applikationen installiert wurden, kann es mit dem Platz knapp werden. Das führt dazu, dass sich nicht mehr beliebig viele Applikationen starten lassen, es kommt zu einer Fehlermeldung, wenn der Speicher voll ist. Der Anwender kann dann keine weiteren Programme auf dem WebOS-Smartphone öffnen.

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Diese Begrenzung verschwindet mit WebOS 1.3.5. Nun können Programmdaten den kompletten Speicherbereich des Geräts nutzen. Damit stehen dem Nutzer maximal rund 7 GByte für Applikationen zur Verfügung. Beim Wechsel auf WebOS 1.3.5 kann es aber Probleme mit zusätzlich installierten Programmen geben, weil beim Firmwareupdate wohl nicht immer alle Applikationsdaten erfolgreich an den neuen Speicherplatz verschoben werden.

App Catalog lernt Multitasking

Als weitere wichtige Neuerung wurde Palms App Catalog erweitert. Innerhalb des Software-Shops wird nun Multitasking unterstützt, so dass sich mehrere Applikationen zeitgleich herunterladen lassen. Zudem kann der Download von Software pausiert und wieder fortgesetzt oder abgebrochen werden. Wird ein Download aufgrund schlechter Netzabdeckung pausiert, wird er automatisch fortgesetzt, sobald sich die Netzabdeckung verbessert hat. Zudem wurde die Suchfunktion verbessert und kostenpflichtige Programme stehen nun auch im US-Hoheitsgebiet zur Verfügung.

Palm hat außerdem die Kalenderapplikation überarbeitet und verspricht, dass der Wechsel zwischen einzelnen Tagen schneller arbeiten soll. Wird das Gerät im Querformat verwendet, erscheinen nun auch Benachrichtigungen am unteren Bildschirmrand. Bisher erschienen Hinweise dann immer am Rand, so als ob das Gerät im Hochformat bedient würde. In Gebieten mit schlechter Netzabdeckung verspricht Palm eine längere Akkulaufzeit als vorher und der Browser zeigt nun auch animierte GIFs an.

Falls ein WebOS-Gerät mit Backupdaten des Nutzer bespielt wird, kann das Gerät nun früher verwendet werden, weil Zusatzapplikationen im Hintergrund geladen und installiert werden. Künftige WebOS-Updates sollen dann auch über 2G-Netze heruntergeladen werden können, bisher verlangt das System eine 3G- oder WLAN-Verbindung.

In den USA ist WebOS 1.3.5 verfügbar, das Update ist etwa 13 MByte groß. Wann WebOS 1.3.5 für deutsche Kunden erscheinen wird, ist nicht bekannt. Eigentlich hatte Palm WebOS 1.3.5 erst zur CES im Januar 2010 angekündigt, das dann aber auch gleich eine höhere Geschwindigkeit beim Programmstart bringen soll. Dazu findet sich im aktuellen Update jedoch kein Hinweis.

SMS-Fehler im deutschen WebOS wird korrigiert

Es wird aber erwartet, dass WebOS 1.3.5 einen lästigen Fehler in WebOS 1.3.1 korrigiert. Bei der Verwendung von Sonderzeichen in Kurzmitteilungen stellt das Gerät fälschlicherweise auf Unicode-Zeichen um. Das führt dazu, dass eine versendete SMS dann nur noch 70 statt 160 Zeichen lang sein darf. Eine normal lange SMS kann dann also schon den Preis von drei Kurzmitteilungen kosten. Die Messaging-Software zeigt immerhin vor dem Versand an, wie viele SMS versendet werden, so dass der Nutzer den Fehler bemerken kann.

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Schnarchnase 31. Dez 2009

Die Hardware des 3GS ist mit dem Pre vergleichbar um nicht zu sagen, sie sind gleich...

Sukram71 30. Dez 2009

Genau so mache ich das auch schon seit dem ersten Tag mit meinem Pre. Auf diese Weise...


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