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Eve Online: Der 374-Milliarden-Schwindel des Curzon Dax

Bekannter Spieler sammelt mit Ingame-Gaunerei Milliarden ein. Zu den bekanntesten Spielern in Eve Online hatte "Curzon Dax" schon vorher gehört, bei seinem Abgang sorgt er jetzt für den ganz großen Knall in der Fanszene: Insgesamt rund 374 Milliarden Einheiten der Ingame-Währung ISK hat der Spieler sich erschwindelt.
/ Peter Steinlechner
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In der Community von Eve Online ist der Nick "Curzon Dax" ein Begriff, weil der Spieler immer wieder parodistische Songs mit Eve-Bezug veröffentlicht hat und auch in den Foren überdurchschnittlich aktiv war. Jetzt will er – eventuell nur vorübergehend – das Spiel verlassen, und sorgt bei seinem Abgang für einen großen Knall. Rund 374 Milliarden Einheiten der Ingame-Währung ISK hat sich Dax in den letzten Monaten ergaunert. Sein Trick: Er hat anderen Spielern versprochen, dass sie Geld über ihn anlegen können und dabei fürstliche Zinsen versprochen. So sollen die ersten 50 Milliarden ISKs zusammengekommen sein.

Anschließend hatte Dax Kontakte mit weiteren Investoren im Spiel, denen er vorgaukelte, andere seien abgesprungen. Nur sie könnten in den vermeintlich illustren Kreis eintreten und dann unter anderem auf Belohnungen wie begehrte Raumschiffe vom Typ Golem oder Paladin hoffen.

Jetzt hat Curson Dax den Schwindel auffliegen lassen. In einem Forumsbeitrag(öffnet im neuen Fenster) schreibt er, er sei selbst längst nicht so reich, wie er anderen vorgemacht habe, aber insgesamt habe er eben rund 374 Milliarden ISKs gesammelt, von denen er noch rund 120 Milliarden ISK habe. Die wolle er nun verschenken.

Für alle, die Eve Online nicht spielen: Bei dem 374-Milliarden-Schwindel handelt es sich nicht um eine Betrügerei, um an echtes Geld zu kommen, sondern um einen Vorgang, der im Grunde Teil der Spielmechanik von Eve Online ist. Entsprechend fallen die Reaktionen der Community fast durchgehend bewundernd aus. Schon in der Vergangenheit gab es in der virtuellen Onlinewelt von CCP immer wieder groß angelegte Verschwörungen und spektakuläre Spionagefälle.


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