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Große Preis- und Qualitätsunterschiede bei Batterien

Energizer Ultimate Lithium als Testsieger. Die Stiftung Warentest hat untersucht, ob sich der Kauf teurer Marken-Batterien lohnt. Das Fazit der Tester: Der technologische Vorsprung teurer Markenprodukte ist längst nicht so groß, wie ihre oft happigen Preise vermuten lassen.
/ Christian Klaß
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Auf den Prüfstand von Stiftung Warentest kamen 26 Mignonzellen des gängigen Typs AA, darunter 23 Alkaline- und 3 Lithium-Batterien. Bei den Alkaline-Batterien konnten teure Markenprodukte zwar für Spielzeug- und andere Motoren rund 10 bis 15 Prozent mehr Energie als andere Alkaline-Batterien liefern. Allerdings ist ihr Preis-Leistungs-Verhältnis dabei relativ schlecht: "Gute" Alkaline-Batterien wie die Aerocell Alkaline von Lidl oder die Activ Energy Super Alkaline von Aldi Süd gibt es schon für 21 Cent. "Gute" Markenprodukte kosten hingegen oft mehr als das Fünffache.

Die laut Stiftung Warentest beste Batterie im aktuellen Test ist die "sehr gute" Energizer Ultimate Lithium, eine von drei getesteten Lithium-Batterien. Trotz ihres Preises von über 2,40 Euro lohne sich der Kauf für die Anwendungsbereiche, wo es auf eine sichere und ergiebige Stromversorgung ankomme. Beim Einsatz in Digitalkameras ist diese Batterie dreimal so ergiebig wie die besten alkalischen, so die Tester. Dazu komme noch ein weiterer Vorteil: Lithium-Batterien liefern im Gegensatz zu alkalischen auch bei winterlichen Minustemperaturen volle Leistung.

Stiftung Warentest empfiehlt auch beim Kauf von Batterien auf das Mindesthaltbarkeitsdatum zu achten. Es sollte vier Jahre oder mehr betragen, da Batterien altern und ständig etwas von ihrer Anfangskapazität verlieren.

Der Batterie-Vergleichstest findet sich in der Januar-Ausgabe 2010 der Zeitschrift test und kostenpflichtig im Internet unter www.test.de/batterien(öffnet im neuen Fenster).


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