Google bekommt Probleme bei 750-Millionen-Dollar-Übernahme

US-Wettbewerbsbehörde fordert zusätzliche Informationen zum Kauf von Admob an

Google bekommt Probleme bei der Übernahme von Admob, einem Spezialisten für mobile Werbung. Die US-Wettbewerbsbehörde will den geplanten Kauf genauer begutachten. Der Internetkonzern hatte bei diesem Zukauf nicht mit Problemen gerechnet.

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Die US-Wettbewerbsbehörde FTC hat weitere Informationen zu der geplanten 750-Millionen-US-Dollar-Übernahme von Admob durch Google angefordert. Das erklärte Google-Group Product Manager Paul Feng im Unternehmens-Blog des Internetkonzerns. Google wollte die Firma mit eigenen Aktien bezahlen.

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"Als wir den Kauf ankündigten, haben wir keine regulatorischen Probleme im Zusammenhang mit diesem Geschäft gesehen, weil der rasch wachsende mobile Werbemarkt hart umkämpft ist, und weil es mehr als ein Dutzend mobile Werbenetzwerkbetreiber gibt", so Feng. Google wisse aber, dass die jetzt angelaufene genauere Prüfung der Übernahme "eine Konsequenz des Erfolges" von Google sei, wertete Feng. US-Präsident Barack Obama hatte bei der Amtsübernahme eine strengere Wettbewerbsaufsicht angekündigt.

Seit mehreren Wochen liefen nun Gespräche mit der US-amerikanischen Federal Trade Commission (FTC). "Dies bedeutet, dass wir den Kauf nicht sofort wie geplant abschließen können." Google sei aber zuversichtlich, dass am Ende eine Zustimmung der FTC stehen werde, erklärte Feng weiter.

Google will mit der Übernahme von Admob seine Technologien im Bereich mobiler Werbung aufbessern und Werbetreibenden und Werbeträgern neue Möglichkeiten bieten. Der Markt sei noch jung, aber Admob habe bereits beachtliche Erfolge erzielt, hieß es beim Vertragsschluss von Google. Admob bietet Lösungen für mobile Werbung einschließlich Analysewerkzeugen und betreibt einen Marktplatz für mobile Werbung, der mit Google Adsense vergleichbar ist. Risikokapital bekam Admob unter anderem von Sequoia Capital und Accel Partners.

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