HDMI 1.4 wird um neues 3D-Fernsehformat erweitert

Bestehende Set-Top-Boxen könnten mit Top/Bottom 3D-TV unterstützen

Ende Januar 2010 will sich das HDMI Consortium treffen, um ein zusätzliches 3D-Format in die Spezifikation von HDMI 1.4 aufzunehmen. Es dient der einfachen Übertragung von 3D-Fernsehen auch für bestehende Set-Top-Boxen.

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Unter dem vorläufigen Namen "Top/Bottom" soll das neue 3D-Fernsehformat die für Stereoskopie benötigten Bilder für das linke und rechte Auge in einem Frame unterbringen. Auf Kosten der Auflösung können so 3D-Sendungen ohne Steigerung der benötigten Bandbreite übertragen und gleichzeitig Geräte auch leichter nachgerüstet werden. Nachdem die Broadcaster darauf gedrängt haben, trifft sich das HDMI Consortium bis Ende Januar 2010, um das zusätzliche 3D-Format für HDMI 1.4 abzusegnen und in die Spezifikation aufzunehmen. Ein genaues Datum für das Treffen steht noch nicht fest.

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Für bereits verkaufte Set-Top-Boxen werden die HDMI-Gründer eine Ausnahme zulassen - Hersteller brauchen von den HDMI-1.4-Spezifikationen vorerst nur die 3D-Formate aus dem Anhang H unterstützten - wozu dann auch Top/Bottom zählen wird. Für die Legacy-Set-Top-Boxen ist es laut HDMI-Lizenzvergeber nicht erforderlich, die sonst für 3D-kompatible HDMI-Geräte vorgeschriebenen 3D-Formate zu unterstützen. Sobald ein 3D-Fernsehstandard festgeschrieben ist, soll das aber neu geregelt werden.

Wenn Legacy-Set-Top-Boxen mit den vorgeschriebenen und etwa bei der Blu-ray-3D zum Einsatz kommenden 3D-Formaten nichts anfangen können, dürfen Hersteller nicht mit einer 3D-Unterstützung gemäß HDMI 1.4 werben und die entsprechenden HDMI-Logos nicht verwenden. Das soll helfen, Verwirrung beim Kunden zu vermeiden.

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