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Cinch: Mac-Fenster wie unter Windows 7 verwalten

Cinch bringt Fenstern unter Mac OS X das Maximieren und den Splitscreen bei. Cinch ist ein kleines Werkzeug für Mac-Nutzer, das die Fenster-Positionierung Aero Snap von Windows 7 nachahmt. Die Fenster nehmen dann wahlweise die gesamte oder exakt die halbe Bildschirmfläche ein.
/ Andreas Donath
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Cinch wird aktiviert, indem das gewünschte Fenster in eine Bildschirmecke gezogen wird. Damit kann sich der Benutzer einen Zwei-Spalten-Finder zurechtbasteln, um Dateien leichter von einem in den anderen Ordner zu kopieren. Auf die gesamte Bildschirmfläche wird das Fenster vergrößert, wenn es in die Mitte des oberen Randes gezogen wird. So können Nutzer, die unter Mac OS X fehlende Maximieren-Funktion nachrüsten. Werden die Fenster zurückgezogen, wird der Ursprungszustand wieder hergestellt.

Cinch kollidiert mit der Desktopverwaltung Spaces, die in Mac OS X eingebaut ist. Mit einem kleinen Trick kann die Reaktionszeit von Spaces jedoch herauf gesetzt werden. Wie das geht, beschreibt(öffnet im neuen Fenster) der Hersteller Irradiated Software auf seiner Website.

Cinch ist für die Mausbedienung ausgelegt. Der Hersteller empfiehlt Anwendern, die lieber mit der Tastatur arbeiten, die Programme SizeUp(öffnet im neuen Fenster) oder TwoUp(öffnet im neuen Fenster), die eine Positionierung und Skalierung von Fenstern über Tastenkürzel erlauben.

Das Programm ist eigentlich für ein Ein-Monitorsystem gedacht, kann aber auch auf Rechnern mit mehr als einem Display eingesetzt werden. Dazu sollte der Anwender in der Systemeinstellung die beiden Displays leicht versetzt anordnen.

Mit einigen Anwendungen funktioniert Cinch nicht oder führt zu Grafikfehlern. Dazu zählt das Terminal, Microsoft Office 2004, Macpilot, der in Mac OS X eingebaute DVD-Player, Adobe Photoshop, Parallels Desktop im Coherence-Modus und VMware im Unity-Modus. Eine Liste(öffnet im neuen Fenster) mit weiteren problematischen Programmen listet der Hersteller auf seiner Webseite auf.

Cinch kostet 7 US-Dollar. Eine kostenlose Testversion des Programms steht zum Download bereit. Cinch läuft unter Mac OS X 10.5 (Leopard) und Mac OS X 10.6 (Snow Leopard).


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