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Art. Lebedev zeigt Endoskop-Kamera für normale Fotografen

Neue Blickwinkel für interessante Fotos. Das russische Designstudio Art. Lebedev hat mit der Fleximus das Konzept einer Endoskop-Kamera vorgestellt, die normale Fotografen ansprechen soll. Sie ermöglicht ungewöhnliche Aufnahmenstandorte.
/ Andreas Donath
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Die Fleximus von Art. Lebedev soll einen Sucher enthalten, mit dem der Fotograf die Aufnahme kontrollieren kann. Alternativ lässt sich auch ein Display mit 3 Zoll großer Diagonale anschließen.

Endoskope(öffnet im neuen Fenster) sind vor allem in der Medizin, der Werkstoffprüfung und in der Überwachungstechnik anzutreffen. Sie besitzen je nach Kontruktionsprinzip flexible oder feste Schäfte, wobei an der Spitze eine Kamera oder das Objektiv sitzt. Die Bildsignale werden deshalb entweder optisch über einen Lichtwellenleiter(öffnet im neuen Fenster) an einen Sensor oder elektronisch weitergeleitet. Auch die Beleuchtung kann im Endoskop eingebaut werden. Der Endoskop-Kopf kann durch den dünnen Schaft in Hohlräume eindringen, um Bilder und Videos zu liefern.

Art. Lebedev will das Konzept auf Consumer-Anwendungen ausweiten. Die Fleximus soll nicht nur Standbilder aufnehmen sondern auch Videos filmen. Wie die Beleuchtungsfrage gelöst wird, ließ das Designstudio offen. Fehlt sie ganz, wird der Einsatzbereich stark eingeschränkt, denn dann können keine Hohlräume ohne zusätzlichen Lichteinfall fotografiert werden, sondern nur gut ausgeleuchtete Objekte.

Die Fleximus(öffnet im neuen Fenster) von Art. Lebedev(öffnet im neuen Fenster) ist bislang nur ein Konzept. Ob daraus ein Produkt wird, ist noch nicht abzusehen. Den bebilderten Designprozess(öffnet im neuen Fenster) hat Art. Lebedev ebenfalls online veröffentlicht.


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