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Kaspersky Lab sucht mit Nvidias Tesla nach Schadsoftware

GPU-Computing für mehr Sicherheit. Mit Nvidias Tesla S1070 will Kaspersky Labs künftig schneller Schadsoftware aufspüren. Kaspersky hofft, damit Endkunden auch schneller mit Softwareupdates für seine Sicherheitssoftware versorgen zu können.
/ Christian Klaß
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Die Tesla S1070(öffnet im neuen Fenster) mit vier Grafikprozessoren ist eine speziell auf GPU-Computing ausgelegte Hardware für Wissenschaft und Wirtschaft. Über Nvidias CUDA-Programmierschnittstelle kann sie für aufwendige Berechnungen genutzt werden.

Kaspersky Labs nutzt die Tesla-Hardware, um die Funktionen zum Vergleich von Dateien zu beschleunigen. Dabei werden neue Dateien beziehungsweise Datengruppen erkannt und mit Kasperskys Schadsoftware-Datenbank abgeglichen.

Bei ersten internen Vergleichstests habe eine Tesla S1070 bei Kasperskys Abgleichs-Algorithmus eine um 360fach höhere Leistung gezeigt als ein mit 2,6 GHz getakteter Intel-Core-2-Duo-Prozessor.

Die Rechenleistung von Grafikkernen will Kaspersky künftig auch in seiner Endkundensoftware bieten.


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