c't: T-Mobiles Web'n'Walk-Stick Fusion schadet Mac OS X 10.6
Mehrere USB-Sticks sollten Mac-Anwender mit Snow Leopard möglichst nicht benutzen, auch wenn die Hersteller Mac-Kompatibilität zusichern. Das fand die Redaktion des Computermagazins c't in einem Test heraus, der in der aktuell am Kiosk ausliegenden Ausgabe 1/2010 (Seite 122 ff.)(öffnet im neuen Fenster) zu finden ist.
Im schlimmsten Fall startet nach der Installation des UMTS-Sticks das Betriebssystem nicht mehr. Dies war bei T-Mobiles Web 'n' Walk Stick Fusion (ZTE) in Verbindung mit MacOS X 10.6 der Fall. Der Installer ersetzt einfach die wichtige Systemkomponente libcurl.4.dylib durch eine eigene, allerdings nicht 64-Bit-taugliche Version. Um das Problem zu beheben, muss die Datei wiederhergestellt werden, indem von einem anderen System gestartet wird.
Probleme gibt es auch mit Options iCON 505 und dem O2 Surfstick Speed (iCON 431). Nach der Installation kommt es zu einem Kernel Panic durch die Software. Ein Absturz folgt auch nach dem Anstecken des Sticks. Hier gibt es aber immerhin ein Softwareupdate(öffnet im neuen Fenster) , mit dem das Problem beseitigt wird.
Die Erfahrungen mit UMTS-Sticks waren sogar so schlecht, dass c't-Redakteur Andreas Beier in einem Kommentar schrieb: "Selten habe ich in meiner Laufbahn als Redakteur so viel schlechte Software auf einem Haufen gesehen." . Mac-Anwender sollten beim Kauf besonders vorsichtig sein und Nachbesserung einfordern, wenn der Stick nicht das Versprochene hält.
Es gibt allerdings auch Lichtblicke, wie die Redaktion schreibt. Der K3765 von Vodafone gehört unter anderem zu diesen positiven Beispielen und soll mit vorbildlicher Mac-OS-Software ausgestattet sein. Allerdings funktioniert die beiliegende Software im Unterschied zum Stick nur mit Vodafone-SIMs.
Eine Anfrage von Golem.de zu weiteren Details des Problems mit dem Web'n'Walk-Stick konnte die Pressestelle der Telekom bisher nicht beantworten, da durch die Feiertage nicht alle Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Eine Lösung für Betroffene gibt es aber bei Macbug(öffnet im neuen Fenster) .



