Electronic Arts plant neues Großstudio in Georgia
Bislang ist Atlanta, die Hauptstadt des US-Bundesstaates Georgia, nur zweimal ins Bewusstsein der weltweiten Spielebranche gerückt: Dort fand 1997 und 1998 die Messe E3 statt. Jetzt plant Electronic Arts, dort ein neues Entwicklerstudio mit rund 300 Beschäftigen aufzubauen. Grund sind die großzügigen Subventionen, die der Staat für Medien- und Technikunternehmen gewährt – bis zu 30 Prozent an Steuernachlässen sind drin. Über den endgültigen Standort ist noch nicht endgültig entschieden, aber nach Berichten lokaler Medien liegt Atlanta vorn, die Stadt Savannah ist wohl die einzige ernstzunehmende Alternative.
EA-Chef John Riccitiello hatte sich erst Anfang Dezember 2009 über die hohen Kosten in Kalifornien beschwert. Angeblich sind sie pro Mitarbeiter zwei- bis dreimal so hoch wie in England, Osteuropa, China oder Kanada.