Parted Magic mit Chrome
Drei neue Programme haben die Entwickler in Parted Magic(öffnet im neuen Fenster) integriert, HDDtemp zur Temperaturüberwachung von Festplatten, Lsof zum Anzeigen von geöffneten Dateien und den grafischen Musikplayer Workman. Wieder mit dabei ist der Partitions- und Festplattenduplizierer Partclone. Das grafische Frontend Gparted(öffnet im neuen Fenster) des Partitionsprogramms Parted liegt in der Version 0.5.0 vor. Das Brennprogramm Xfburn samt Bibliothek libburnia wurde durch Simpleburn und die CDRtools ersetzt, ebenso wie der Firefox-Browser durch Google Chrome. Ein Bug, der den Einsatz des Broadcom-Treibers für drahtlose Verbindungen verhinderte, wurde beseitigt.
Die Linux-Distribution Parted Magic ist inzwischen mehr als nur ein Träger für das Partitionswerkzeug Parted und dessen grafische Frontends. Die Entwickler haben zahlreiche Programme zur Datenrettung eingebaut, etwa Photorec, zur Wiederherstellung gelöschter Dateien auch von defekten Windows-Partitionen oder DDrescue, mit dem Abbilder von defekten Festplatten erstellt werden können. Parted Magic kommt inzwischen auch mit RAID-Partitionen zurecht, sowohl Linux-Software-RAIDs als auch RAID-Systeme, die vom Linux-Treiber DMraid angesprochen werden können. Dabei unterstützt Parted Magic verschiedene Dateisysteme wie Ext2, Ext3, Ext4, XFS, FAT32, NTFS und HFS+.
Parted Magic steht unter anderem als brennbares ISO-Image, Abbild für USB-Datenträger und als Multiboot-CD mit dem Festplatten-Klontool Clonezilla auf der Projektwebseite zum Download bereit(öffnet im neuen Fenster).
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