Bilder der Samsung NX mit Wechselobjektiven aufgetaucht

Bei der NX fehlt der Reflexspiegel - die Kamera ist also keine DSLR. Diese Technik setzt zum Beispiel auch Panasonic bei der G1 / GF1 , Olympus bei der P1 und P2 ein. Auch ein optischer Sucher fehlt der NX.
Der Sensor der NX ist im APS-C-Format gehalten. Damit verspricht der Hersteller trotz des kleinen Gehäuses eine hohe Bildqualität. Die Auflösung liegt bei 14,6 Megapixeln. Aufgrund der Auflösung und der Kooperation zwischen Samsung und Pentax dürfte es sich um den gleichen CMOS-Sensor handeln, der in der Pentax K-7 eingesetzt wird.
Auf den Fotos(öffnet im neuen Fenster) , die im Dpreview-Forum(öffnet im neuen Fenster) aufgetaucht sind, ist auch die Oberseite der Kamera zu sehen. Das Moduswählrad zeigt auch ein Filmsymbol. Die Kamera wird also nicht nur fotografieren, sondern wie die Panasonic GF1/GH1 auch filmen können.
Mit der neuen Serie will Samsung die Lücke zwischen seinen digitalen Spiegelreflexkameras und den Bridgekameras mit feststehenden Objektiven schließen. Welches Bajonettsystem bei der NX-Serie eingesetzt wird, ist noch nicht bekannt. Das Micro-Four-Thirds-System ist es den Bildern nach zu urteilen nicht, da hier nur acht Kontakte zu sehen sind. Beim Micro-Four-Thirds-Bajonett werden elf Kontakte(öffnet im neuen Fenster) eingesetzt, beim normalen Four-Thirds-System neun. Das Pentax-Bajonett unterscheidet sich ebenfalls von dem der Samsung NX.
Samsung muss deshalb eine komplett neue Objektivreihe entwickeln. Wann die Kamera erscheint, ist nach wie vor offen.



