Android, iPhone und WebOS bestimmen die Handyzukunft

Nokia kämpft gegen die Konkurrenz

Für Nokia war 2009 kein besonders prestigeträchtiges Jahr. Der mit recht viel Werbeaufwand nach Deutschland gebrachte Musikabodienst Nokia Comes With Music konnte nach internen Zahlen international nur wenige Kunden gewinnen. Aber auch der Start des Ovi Store, ein zentraler Onlineshop für Symbian-Applikationen, verlief alles andere als reibungslos. Das Jahr über musste Nokia leichte Verluste bei den Marktanteilen im Handymarkt hinnehmen.

 

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Insgesamt wirkt der Marktführer gegenüber iPhone, Android und WebOS nicht gut aufgestellt. Nokias Versuche, Symbian eine frische Bedienoberfläche zu verpassen, waren bislang nicht sonderlich erfolgreich. Die Symbian-Plattform kann ihre lange Jahre zurückliegende Herkunft einfach nicht verschleiern. Deutlich erfolgversprechender ist Nokias Ansatz, künftig stärker auf Mobiltelefone auf Basis von Maemo zu setzen. Ein erster Schritt ist mit dem N900 getan: Die Oberfläche wirkt modern und zeitgemäß, das gilt auch für die Gerätebedienung.

Zudem hat Nokia für das kommende Jahr für Symbian eine Kehrtwende in Aussicht gestellt. So versprechen die Finnen eine überarbeitete Bedienoberfläche für ihre Symbian-Smartphones. Damit soll der Vorsprung von iPhone, Android und WebOS bei der Bedienführung eingeholt oder sogar überholt werden. Dafür müsste Nokia bei der Entwicklung einer neuen Bedienoberfläche aber mehr Mut als bisher beweisen.

Windows Mobile hat nicht aufgeholt

Weit abgeschlagen in Bezug auf den Einfluss auf den Mobiltelefonmarkt ist auch Microsoft mit Windows Mobile. Der Konzern hat dieses Jahr Windows Mobile 6.5 vorgestellt, konnte damit aber den Entwicklungsrückstand zur Konkurrenz bei weitem nicht aufholen. Die meisten Microsoft-Partner halten selbst nicht viel von der überarbeiteten Bedienoberfläche des Smartphone-Betriebssystems. So erhielten die meisten Geräteneuvorstellungen gleich eine andere Hauptoberfläche, so dass der neue Startbildschirm von Windows Mobile 6.5 im Grunde keine Rolle spielt.

Es scheint derzeit unwahrscheinlich, dass Microsoft Windows Mobile von Grund auf erneuert. Das allerdings wäre notwendig, um vor allem bei der Bedienung mit der Konkurrenz zumindest gleichzuziehen. Derzeit wird davon ausgegangen, dass Windows Mobile 7 erst Ende 2010 erscheint, so dass erste Geräte damit wohl erst 2011 zu erwarten sind. Vor allem die wachsende Bedeutung von Android macht Microsoft zunehmend zu schaffen. Vor dem Android-Zeitalter setzte etwa HTC ausschließlich auf Windows Mobile, nun bekommen die Mobiltelefone mit Android in HTCs Produktsortiment immer mehr Bedeutung.

Samsung versucht's mit Bada

Samsung nutzt bislang für Smartphones die verfügbaren Plattformen Android, Symbian und Windows Mobile. Eine eigene Smartphone-Plattform hat es nicht im Angebot. Das soll sich kommendes Jahr ändern. Mit Bada kommt eine von Samsung entwickelte Smartphone-Plattform auf den Markt. Erste Bada-Geräte sind für das erste Halbjahr 2010 geplant. Wie sich Bada im Detail von der Konkurrenz unterscheiden soll, ist noch nicht klar, so dass derzeit nicht abzuschätzen ist, welchen Einfluss Bada auf den Mobiltelefonmarkt haben wird.

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Anonymer Nutzer 05. Jan 2010

-> Antwort: Ein base Vertrag, der wieder eine Flatrate beinhaltet. Hast Du die...

offroadmovie 04. Jan 2010

Noch ein Beispiel ... bei einer Feier brauchten wir einen Würfel für ein Spiel. Leider...

Trollversteher 04. Jan 2010

1.) Hast Du dir das "Produkt" überhaupt mal näher angeschaut und mit der Konkurrenz...

robhouse 04. Jan 2010

Laut ECMA (Standardization of Information and Communication Technology and Consumer...

so-isses 04. Jan 2010

Woher willst du wissen, dass ich nichts anderes kenne als Java? Tatsächlich hab ich in...



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