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Daimler und Evonik treiben Elektroauto voran

200 Millionen Euro für neue Akkufabrik in Europa

Der Autobauer Daimler und der Mischkonzern Evonik bauen Europas größte Fabrik für die Produktion von Batteriezellen auf Lithium-Ionen-Basis. Damit können ab 2013 zehn Mal so viele Zellen produziert werden wie bisher. Die Entwicklung leistungsfähiger Batterien gilt als Schlüssel zum Durchbruch für Elektroautos.

Daimler und Evonik drücken beim Elektroantrieb für Autos aufs Tempo. Beide Konzerne wollen in den nächsten zwei Jahren 200 Millionen Euro in den Bau von Europas größter Batteriezellenfabrik auf Lithium-Ionen-Basis investieren, erfuhr das Handelsblatt aus Unternehmenskreisen. Dadurch wird die Produktionskapazität für Batteriezellen auf 2,9 Millionen Stück im Jahr 2013 verzehnfacht. Evonik und Daimler lehnten auf Anfrage eine offizielle Stellungnahme ab.

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Wie es in Branchenkreisen heißt, hat Daimler ein veritables Interesse an einer schnelleren Verfügbarkeit der neuen Technologie. Durch einen höheren Anteil verkaufter Elektrofahrzeuge könnte der Autobauer die CO2-Emissionen seiner Fahrzeugflotte kräftig senken und so Strafzahlungen in Milliardenhöhe für die Überschreitung des ab 2012 gültigen Grenzwerts von 130 Gramm CO2 pro Kilometer für den Flottendurchschnitt vermeiden.

Sollten die geplanten 800.000 verkauften Mercedes-Pkw im Jahr 2012 wie avisiert im Schnitt 160 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen, droht Daimler ein Bußgeld von 2,1 Milliarden Euro. Dies hat nach Angaben beteiligter Experten ein Daimler-Vertreter vorgerechnet. Bei 50.000 verkauften Elektroautos im Jahr 2012 würde das Bußgeld auf 115 Millionen Euro sinken. "Wir müssen diese Entwicklung schneller vorantreiben, als wir es je zuvor bei einer Technologie getan haben", sagte Daimler-Forschungschef Thomas Weber zuletzt. Offiziell bestreitet Daimler den Zusammenhang. "Wir sind 100 Prozent überzeugt, dass wir unsere CO2-Ziele allein mit einer Verbesserung der konventionellen Technik erreichen", sagte ein Sprecher.

Daimler-Partner Evonik will als erster Anbieter mit einer Serienfertigung von Lithium-Ionen-Batteriezellen am Markt sein. Die Entwicklung leistungsfähiger Batterien gilt als Schlüssel zum Durchbruch für Elektroautos. Die von Evonik produzierten Zellen lösen nach Angaben des Unternehmens das Reichweitenproblem. Bisherige Elektroautos schaffen nur kurze Strecken – Evonik verspricht nun Reichweiten von bis zu 300 Kilometern.

Daimler und Evonik treiben Elektroauto voran 

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byti 22. Dez 2009

Du bist halt auch einer der "Homo Sapiens" der immer noch nicht kapiert hat. Das is echt...

anybody 22. Dez 2009

Hm, meinst du vielleicht das groß angekündigte Chinesische Elektroauto was sich...

Kennung Eins 21. Dez 2009

Nur zur Info: Ein ähnliches Konsortium aus VW + Varta gibts ebenfalls. Jedoch sieht das...



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