Photozoom Classic 3 vergrößert Bilder ohne Raster
Im Gegensatz zur Pro-Version unterstützt das Programm keine Mehrprozessorsysteme und kann Bilder nur auf maximal 30.000 x 30.000 Pixel aufblasen. Das dürfte zwar für die meisten Anwendungen ausreichen, aber die Pro-Version unterstützt Bilder mit einer Million Pixel Kantenlänge.
Außerdem kann die Classic-Version zwar CMYK- und HDR-Bilder öffnen, aber nicht speichern. Das gilt auch für 16-Bit-Bilder. Das Programm simuliert im Gegensatz zur Pro-Variante auch kein Filmkorn, um den vergrößerten Bildern einen realistischeren Effekt einzuhauchen. Doch das lässt sich auch mit Rauschfiltern einer Bildbearbeitung nachholen.
Außerdem kann das Plug-in nun einzelne Photoshop-Ebenen bearbeiten und macht auch vor HDR-Bildern mit 32 Bit pro Farbkanal nicht mehr halt. Photozoom Classic 3 ist im Gegensatz zur Pro-Version ausschließlich als Einzelapplikation und nicht als Photoshop-Plug-in erhältlich.
Die Vergrößerung erfolgt wahlweise durch die Änderung der Pixelzahl, eines Prozentwertes oder der Druckausgabegröße. Einige voreingestellte Maße zum Beispiel für die Anpassung an Fernseher, Papiergrößen und typische Rechnerauflösungen stehen dem Nutzer direkt zur Verfügung. Darüber hinaus können weitere Formate angelegt werden.
Das Programm bietet unterschiedliche Methoden zur Vergrößerung an, aber die beste Interpolationsmethode S-Spline Max hat der Hersteller aus der Classic-Version entfernt. Da beide Varianten als Testversionen zur Verfügung stehen, kann der Anwender vor dem Kauf vergleichen.
Photozoom Classic 3 von Benvista(öffnet im neuen Fenster) ist für Windows (ab 2000) und Mac OS X erhältlich. Die Vollversion kostet 79 Euro. Darüber hinaus werden Updates für 39 Euro angeboten. Berechtigt sind Besitzer der Programme Photomagic, Photozoom und Photozoom Express.