• IT-Karriere:
  • Services:

Google Wave - wozu es gut ist und wie es funktioniert

Was sich mit einer schnellen Webapplikation machen lässt, zeigt beispielsweise die in Google Wave integrierte Rechtschreibkorrektur Spelly. Wie von nativen Applikationen bekannt, macht diese schon beim Tippen kontextbezogene Korrekturvorschläge und schlägt Wortvervollständigungen vor, die auch andere Teilnehmer einer Wave sehen können. Die eigentliche Rechtschreibkorrektur ist aber individuell auf den Nutzer angepasst.

Mit Open Source zum Erfolg

Stellenmarkt
  1. Bihl+Wiedemann GmbH, Mannheim
  2. Allianz Deutschland AG, München, Unterföhring

Damit Wave zu einem Erfolg wird, setzt Google nicht nur auf ein offenes Protokoll, sondern will auch weite Teile der eigenen Wave-Implementierung als Open Source freigeben. Erste Wave-Komponenten sind bereits als Open Source verfügbar, bei anderen wird die Veröffentlichung noch etwas auf sich warten lassen. Derzeit arbeitet Google beispielsweise daran, den Wave-Server als Open Source bereitzustellen, muss diesen dazu aber umbauen. Die aktuelle Implementierung nutzt einige Google-Komponenten, die nicht Open Source werden sollen; beispielsweise greift das System derzeit auf Technik der Google-Suche zurück. Bis Mitte 2010 soll der Server weitgehend Open Source sein und auch der Webclient wird als Open Source freigegeben, verspricht Google.

Fazit

Google Wave ist kein fertiges Produkt, sondern ein Experiment, das Google in einem frühen Stadium externen Nutzern und vor allem Entwicklern zugänglich macht. Das Ziel, einen Nachfolger für E-Mail zu schaffen und das mit heute populären Methoden der Echtzeitkommunikation zu verbinden, ist hochgegriffen und verleitet dazu, schon heute ein Scheitern vorauszusagen. Blendet man aber die Details aus, muss man feststellen, dass Googles Herangehensweise zumindest nicht ganz verkehrt wirkt: Google schafft offene Protokolle und Schnittstellen, bemüht sich, andere Entwickler frühzeitig mit einzubeziehen und will die für Wave notwendige Software praktisch komplett als Open Source freigeben. Dabei verlässt sich Google nicht darauf, in jahrelanger Abstimmung einen Standard zu schaffen, der allen Bedürfnissen gerecht wird - und daran scheitert, sondern verfolgt mit seinem Produkt Google Wave den sicherlich notwendigen Alleingang, der dem Vorhaben eine gewisse Dynamik verleiht.

Spannend wird die Frage, wie Google Wave letztendlich eingeführt werden soll. Denkbar wäre eine Integration mit Google Mail, was dem Dienst einen Startvorteil in Form einer nennenswerten Nutzerbasis verschaffen würde, um dem bei neuen Kommunikationsdiensten üblichen Henne-Ei-Problem beizukommen.

Dabei sind die heute hakeligen Funktionen und Ähnliches kein ernsthafter Kritikpunkt, denn es ist davon auszugehen, dass das fertige Wave-Produkt anders wird als das, was heute zum Testen bereitsteht. Google ist dafür bekannt, vieles auszuprobieren und anhand von Nutzungsdaten zu entscheiden, welche Funktionen für die breite Masse freigeschaltet werden. Und Wave ist ganz explizit noch nicht für die breite Masse geeignet.

Wave-Erfinder Lars Rasmussen räumt ein: Entweder Wave funktioniert, oder es wird komplett scheitern. Das klingt nach einer realistischen Einschätzung.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Google Wave - wozu es gut ist und wie es funktioniert
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8. 7
  9. 8


Anzeige
Hardware-Angebote

lilalu1234 20. Mai 2010

aber recht hat er kacknoob

path 06. Jan 2010

Lies mal zum Thema Projektmanagement mit Wave folgendes Blogpost: http://blog.gwaver.net...

Moin 02. Jan 2010

Das man erst später zugefügt wird kann aber auch durchaus beabsichtigt sein, sodass...

msn 30. Dez 2009

Bitte bitte eine Einladung an majunk@msn.com Danke

ma 30. Dez 2009

bitte auch ein invite an mich - danke :-) majunk@aol.com


Folgen Sie uns
       


Satelliteninternet Starlink ausprobiert

Trotz der schwankenden Datenrate konnten wir das Netz aus dem All problemlos für Arbeit und Freizeit nutzen.

Satelliteninternet Starlink ausprobiert Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /