Google Wave - wozu es gut ist und wie es funktioniert

Operational Transforms

Wenn zwei Menschen parallel an einem Dokument arbeiten, stellen die Operational Transforms sicher, dass Änderungen bei beiden korrekt ankommen. Änderungen bei einem Nutzer werden dabei auf den aktuellen Stand des Dokuments bei einem anderen Nutzer angepasst. Fügt ein Nutzer ein Zeichen an der fünften Stelle ein, ein anderer hat aber das erste Zeichen gelöscht, so wird das entsprechende Zeichen bei diesem Nutzer an der vierten Stelle eingefügt. Die Operation wird also umgewandelt beziehungsweise transformiert.

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Was bei zwei Nutzern noch recht einfach ist, wird bei vielen Nutzern nicht nur kompliziert, sondern auch zunehmend rechen- und speicherintensiv. Google begegnet diesem Problem, indem alle Veränderungen über einen Server laufen, der gewissermaßen den Takt vorgibt. Die Clients müssen auf eine Bestätigung des Servers warten, bevor sie weitere Änderungen schicken können. Der Server nimmt die Änderung entgegen, wendet diese auf das bei ihm vorliegende Dokument an und sendet die dafür notwendige Operational Transforms per Broadcast an alle angeschlossenen Clients.

Diese Abwandlung des ursprünglichen OT-Konzepts sorgt dafür, dass die Clients dem OT-Pfad des Servers folgen können und dieser letztendlich nur die von ihm selbst vorgenommenen Änderungen verwalten muss statt für jeden Client einen Satz an Änderungen.

Damit das Ganze nicht zu langsam wird, speichern die Clients Änderungen zwischen, während sie auf die Bestätigung des Servers warten. Sobald der Server Änderungen annimmt, werden diese im Paket gesendet. Der Nachteil dabei: Die Clients erhalten immer ein ganzes Paket an Änderungen, so dass sich Dokumente sprunghaft verändern können.

Wave-Provider

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Da Wave nicht nur mit Googles Servern funktionieren soll, bedarf es eines Mechanismus, Veränderungen in Echtzeit zwischen unterschiedlichen Servern auszutauschen. Letztendlich soll jeder einen Wave-Provider genannten Server betreiben können - ganz gleich ob Unternehmen oder einzelne Nutzer -, so wie es heute bei E-Mail der Fall ist. Clients greifen immer über ihren Wave-Provider auf alle ihre Waves zu, wobei ein Wave-Provider lokal auf dem eigenen Rechner laufen kann oder verteilt auf mehrere Server bei einem Anbieter wie Google.

Zentraler Bestandteil eines Wave-Providers sind zum einen der Wave-Store, in dem alle Wavelet-Operationen gespeichert werden, zum anderen der Wave-Server, der die Wavelet-Operationen durch operationale Transformationen auflöst sowie Wavelet-Operations aus dem Wave-Store liest beziehungsweise in diesen hineinschreibt.

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lilalu1234 20. Mai 2010

aber recht hat er kacknoob

path 06. Jan 2010

Lies mal zum Thema Projektmanagement mit Wave folgendes Blogpost: http://blog.gwaver.net...

Moin 02. Jan 2010

Das man erst später zugefügt wird kann aber auch durchaus beabsichtigt sein, sodass...

msn 30. Dez 2009

Bitte bitte eine Einladung an majunk@msn.com Danke



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