Spiele 2009: Von Call of Duty und dem ewigen Duke Nukem

Erfolgreiche Petitionen, innovative Spiele und allerlei Kuriositäten

"Kleingläubigkeit, Schwarzseherei und Angst" hat Activision-Chef Bobby Kotick in seinem Unternehmen verbreitet - und es trotzdem geschafft, mit Call of Duty 6 den wohl größten kommerziellen Erfolg des Jahres abzuliefern. Auch sonst hat sich 2009 rund um Duke Nukem und Co. viel getan in der Welt der Computerspiele.

Artikel veröffentlicht am ,

Wahrscheinlich wird 2009 als Übergangsjahr in die Annalen der Spielebranche eingehen. Es war das Jahr vor neuen Titeln von Blizzard. Und wahrscheinlich das Jahr vor dem nächsten Grand Theft Auto und vor dem Actionspiel Rage, an dem id Software arbeitet.

2009 gab es weder bahnbrechende neue Konsolenhardware - wirklich neu sind nur Nintendo DSi und die Playstation 3 Slim - noch Umwälzungen bei Spiele-PCs. Auch im Onlinemarkt und auf Softwareseite gab es keine sensationellen Überraschungen. Das unter dem Strich kommerziell wohl erfolgreichste Spiel 2009 war Call of Duty: Modern Warfare 2 - was zumindest Branchenkenner kaum überrascht haben dürfte.

 

Ähnlich überraschungsarm lief es bei anderen Verkaufserfolgen: Assassin's Creed 2 und Uncharted 2 und Risen und Dragon Age: Origins und Die Sims 3 und Empire: Total War und Fifa 10 und New Super Mario Bros. Wii und Killzone 2 und Anno 1404 sowie viele andere Titel haben die hohen Erwartungen erfüllt - aber Revolutionen sehen anders aus.

Die gelang im Kleinen nur wenigen Titeln, an vorderster Front wohl dem lange unterschätzten, dann aber vorzüglichen und wenigstens in Teilbereichen innovativen Batman: Arkham Asylum. Ebenfalls frische Akzente hat Brütal Legend gesetzt, das neben einem Actionspiel auch eine Liebeserklärung an den Hardrock ist - und hoffentlich andere Entwickler inspiriert, sich ebenfalls über allzu enge Genregrenzen hinwegzusetzen. Ebenfalls klasse und unerwartet - und zumindest ein bisschen Blizzard: Torchlight, ein kleiner und sehr feiner Diablo-Klon, entwickelt von ehemaligen Blizzard-Mitarbeitern.

 

Kein Jahr für schwarze Zahlen

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Aus wirtschaftlicher Sicht dürften die meisten Spielefirmen 2009 schnell abhaken und sich auf 2010 vorbereiten. Der Branchenumsatz in den USA wird voraussichtlich etwas zurückgegangen sein, und auch in Japan ist wohl mit einem Minus zu rechnen - Prognosen für Deutschland liegen noch nicht vor. Auch bei vielen der Publisher stehen rote Zahlen in den Büchern: Electronic Arts war besonders stark gebeutelt und entlässt Mitarbeiter, Take 2 verzeichnet ebenso Verluste wie Ubisoft. Prominentester Gewinner ist wohl Activision Blizzard: Trotz stark zurückgehender Umsätze mit Musikspielen wie Guitar Hero hat das Unternehmen in den Geschäftsquartalen teils deutlich mehr verdient als erwartet, und auch für das Gesamtjahr ist mit einem kräftigen Plus bei Umsatz und Gewinn zu rechnen.

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Spiele 2009: Von Call of Duty und dem ewigen Duke Nukem 
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linux-gaming 25. Jan 2010

richtig, bin auch der meinung : solche mist-ideen baykotieren. spiele immer noch cod 2/4...

Hotohori 28. Dez 2009

Jo, DN3D ist einfach schon zu lange her. Aber ich denke schon, dass daraus ein gutes...

feierabend 28. Dez 2009

zumindest für mich. Ich habe dieses Jahr so viele wirkliklich gute Adventures gespielt...



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