E-Book-Reader sind cool, aber...

Verkaufsschlager in den USA, zurückhaltende Kunden hierzulande

2009 ist der Markt mit den E-Book-Readern richtig in Schwung gekommen. In den USA sowieso, eine Reihe von Geräten ist mittlerweile auch hierzulande zu haben. Doch in Deutschland lässt der große Durchbruch auf sich warten. Gründe gibt es viele.

Artikel veröffentlicht am ,

Von E-Book-Readern, mobilen Lesegeräten mit einer Bildschirmtechnik, die wenig Strom verbraucht und deshalb ein langes Lesevergnügen verspricht, ist schon länger die Rede. Einzelne Geräte wie Amazons Kindle sind schon seit längerer Zeit erhältlich. Doch erst im Jahr 2009 hat der Markt richtig Fahrt aufgenommen.

Die Geräte haben in etwa die Größe und das Gewicht eines Taschenbuchs. Sie zeigen Texte und Bilder an, die meisten spielen auch Musikdateien ab. Wegen der besonderen Funktionsweise kommt das E-Ink-Display anders als ein Flüssigkristallbildschirm (LCD) ohne Hintergrundbeleuchtung aus. Es besteht aus zwei hauchdünnen Folien, von denen eine mit einem dichten Netz aus unsichtbaren Leiterbahnen überzogen ist. Zwischen den beiden Folien befinden sich viele winzige Zellen, in denen schwarze und weiße Pigmente schwimmen. Die Farbpigmente sind elektrisch geladen. Werden die Leiterbahnen unter Spannung gesetzt, bewegen sich die Pigmente an die Oberfläche und bilden schwarze oder weiße Flächen: Buchstaben, Satzzeichen und die weißen Flächen dazwischen. Vorteil dieser Technik ist, dass nur dann Strom gebraucht wird, wenn der Nutzer blättert, wenn also ein neuer Inhalt auf dem Bildschirm aufgebaut wird. Nachteil ist, dass die Bildschirme nur Graustufen darstellen.

 

Neue Geräte auf dem Markt

Den ersten Akzent setzte im Februar Amazon mit seinem zweiten E-Book-Reader, der Einfachheit halber Kindle 2 genannt. Das Gerät verfügte wie der Vorgänger über eine Mobilfunkschnittstelle und eine Tastatur, wartete aber mit einem schickeren Design, mehr Speicher und einem besseren Display auf. Das reichte jedoch, um das Kindle 2 in kürzester Zeit zum Verkaufsschlager zu machen, dessen Erfolg sogar Amazon überraschte. Seit Herbst ist das Gerät auch in Deutschland erhältlich.

Drei Monate später legten die Seattler nach und brachten den Kindle DX auf den Markt. Das Gerät hat einen deutlich größeren Bildschirm: 9,7 Zoll, knapp 25 cm misst der E-Ink-Bildschirm in der Diagonale - gut das Zweieinhalbfache des Kindle. Mit dem Gerät sollen Nutzer vor allem Zeitungen, Magazine, Geschäftsdokumente und Lehrbücher lesen.

... auch in Deutschland

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Seit 2009 sind auch in Deutschland E-Book-Reader in nennenswertem Umfang erhältlich: Den Anfang machte Sony. Die Japaner brachten im Frühjahr den Reader PRS-505, der international bereits auf dem Markt war, nach Deutschland. Ein weiterer Schwung wurde im Spätsommer auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) vorgestellt, darunter Sonys neues Gerät PRS-600 Touch Edition und die an Amazons Erfolgsprodukt Kindle 2 erinnernde Story des koreanischen Herstellers iRiver.

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E-Book-Reader sind cool, aber... 
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spanther 01. Jan 2010

Weil ich so bin! :D Und total überdreht, weil ich vorgestern auf gestern also die Nacht...

spanther 30. Dez 2009

Nur das wir mit unserer DVD immernoch mit einem Standard glücklich sind, während andere...

Der Kaiser! 29. Dez 2009

Ich will mich gemütlich in eine Ecke setzen und Probe lesen. Das ist Teil des Kaufes...

gouranga 28. Dez 2009

Ich glaube auch, dass Apple demnächst soein Gerät rausbringt und dann alle sagen, wie...



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