Catalyst 9.12: Neue Schnittstellen und ein Hotfix-Treiber
Dezember-Ausgabe der Treiber für ATI-Grafikkarten
Der Catalyst 9.12 für Grafikkarten von AMD bringt diesmal nur geringe Leistungsvorteile, aber Unterstützung für die Programmierschnittstellen OpenGL 3.2 und Directcompute 10.1. Zahlreiche kleinere Bugfixes gibt es bereits in einem Hotfix-Treiber, der aber als Betaversion zu betrachten ist.
Offenbar hat sich AMD mit der neuen WHQL-zertifizierten Ausgabe der Catalyst-Treiber auf die neuen Schnittstellen konzentriert, denn die Release-Notes (PDF) verzeichnen nur leichte Beschleunigungen für Stalker - Call of Pripyat und 3DMark Vantage. Letzterer Benchmark soll mit Karten der Serie Radeon 5000 immerhin 9 Prozent höhere Werte liefern.
Die Entwicklung von Rechenanwendungen auf der GPU ist nun dank Unterstützung von Directcompute 10.1 auch mit Karten der Serien Radeon 4800 und 4700 möglich, ebenso wenn mehrere dieser Boards per Crossfire X verbunden sind. Für alle Radeons der Serie 2000 gibt es aber Support für OpenGL 3.2, allerdings nur für einige in den Release-Notes verzeichnete Extensions. Die OpenGL Shading Language 1.50 wird nun laut AMD aber vollständig unterstützt.
Die Linux-Versionen der Treiber warten mit einem neuen Control Panel auf, das unter anderem die Einrichtung von Heimkinos mit neuen Einstellungen für Fernseher und Projektoren erleichtern soll. Die Distributionen Redflag DT 6.0 mit SP3 und Suse Linux Enterprise Desktop und Server in Version 10 mit SP3 sollen nun mit dem Linux-Catalyst funktionieren.
Hotfix für Tonprobleme und OpenGL-Spiele
Zeitgleich mit den vollständig getesteten Catalysts gibt es für Windows auch einen Hotfix-Treiber, der auf Version 9.12 basiert. Darin stecken zahlreiche Fehlerbereinigungen, die unter anderem das berüchtigte Texturflimmern in OpenGL-Spielen wie City of Heroes, Enemy Territories: Quake Wars und Riddick beseitigen sollen. Plötzliche Leistungseinbrüche bei Call of Duty - Modern Warfare 2 und Resident Evil 5 - hier aber nur im Intro-Film - sollen beseitigt sein.
Der Hotfix-Treiber soll auch zahlreiche Soundprobleme lösen, die bei der Verwendung von HDMI und Displayport auftreten. Unter anderem sollen die unkomprimierten Formate DTS-HD und Dolby True-HD auf Karten der Serie Radeon 5000 nun mit einigen von AMD nicht genannten Receivern wiedergegeben werden können.
Das Zusammenschalten mehrere Eyefinity-Karten klappt mit dem Hotfix nun, zudem bietet bisher nur dieser Treiber Unterstützung für OpenCL. Er ist somit auch für Programmierer interessant, die mit dem ATI-Stream SDK arbeiten und Rechenanwendungen nach OpenCL erstellen wollen.
Die Catalysts für Windows und Linux gibt es auf AMDs Treiberseiten, den Hotfix für Windows in den dortigen Supportdatenbanken.
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Huhu ich wollte nur mal schnell die Lösung mitteilen. Ich habe bei mir vom Gigabyte...
Was ist Windows? Eine schlechte Kopie, die so sicher, modular und vielseitig sein will...
Hm, meine Glaskugel sagt mir das du 2 Röhrenmonitore per HDMI an eine selber gebastelte...
Das ging mir schon mit der letzten Version 9.11 und meiner 3870 unter Win7 so. U.a. ist...